Hückeswagen: Baum stürzt auf Straße und auf Telefonleitung

Hückeswagen: Baum stürzt auf Straße und auf Telefonleitung

Sturmtief "Burglind" hielt die Hückeswagener Feuerwehr bis in den Mittwochabend in Atem. Kollegen aus Radevormwald brauchten zudem Unterstützung.

Am Nachmittag gegen 15.35 Uhr wurden die Einsatzkräfte des Löschzuges Stadt nach Hagelsiepen/Herweg alarmiert. Dort war nach Angaben von Stadtbrandinspektor Karsten Binder ein Baum auf die Straße und auf die Telefonleitung gestürzt. Gegen 18 Uhr folgte der nächste Alarm, dieses Mal für die Löschgruppe Straßweg, die sich auf den Weg nach Stoote an der Bever-Talsperre machte. "Dort sollte die Straße überspült sein", berichtete Binder. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte zunächst fest, dass es sich um Radevormwalder Stadtgebiet handelte und deshalb zusätzlich die zuständige Einheit der Feuerwehr aus der Bergstadt nachalarmiert wurde.

Binder berichtete, dass aus einem mit Ästen, Müll und Laub verstopften Schacht Wasser auf die Straße gelaufen war und alles überschwemmte. "Durch den starken Regen war der Schacht übergelaufen, was eine Gefahr für den Verkehr darstellte", sagte er.

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Der Hückeswagener Feuerwehrchef zog gestern ein positives Fazit nach Sturmtief "Burglind", weil die Schloss-Stadt glimpflich davongekommen sei - zumindest im Vergleich zu anderen Städten im Oberbergischen Kreis und auch in anderen Bundesländern. "Ich habe gesehen, dass in anderen Kommunen Regenrückhaltebecken übergelaufen und Flüsse über die Ufer getreten sind, davon sind wir größtenteils verschont geblieben", sagte Binder.

Auch die Sperrung des Radweges in der Wupperaue in Hückeswagen werde schnell wieder aufgehoben, da sich das Wasser bereits gestern weitestgehend zurückgezogen hatte. "Die Überflutungsflächen wurden durch 'Burglind' im absolut normalen Rahmen überflutet", sagte Karsten Binder.

(RP)