Hückeswagen: Bauherrin sieht keinen Grund, sich Sorgen um Sportplatzbetrieb zu machen

Hückeswagen: Bauherrin sieht keinen Grund, sich Sorgen um Sportplatzbetrieb zu machen

Könnte der Betrieb auf dem Sportplatz beeinträchtigt werden, wenn die künftigen Mieter des noch zu bauenden Neubaus an der Schnabelsmühle für mehr Lärmschutz klagen? Auf diese Frage von Robert Brüning (UWG) vorige Woche im Bauausschuss (die BM berichtete) hat jetzt die Bauherrin klar Stellung bezogen. Ilse Schnabel kommt zu dem Schluss: "Meiner Meinung nach ist die Sorge unberechtigt, da es keine Beeinträchtigung geben wird." So hätten im früheren "Haus Hartmann", das inzwischen abgerissen ist, Menschen in den dortigen Wohnungen gelebt.

"Auch jetzt gibt es rund um den Sportplatz Anwohner, die die gute Lage eher zu schätzen wissen und den Sportbetrieb als positives Zeichen in der heutigen Zeit sehen", schreibt Schnabel in ihrer Stellungnahme. Viel schlimmer wäre hingegen eine viel befahrene Straße, die Tag und Nacht für Lärm sorge. Der Sportplatz-Betrieb sei schließlich nur zeitweise.

Die Schnabelsmühle sei ein Mischgebiet, in dem auch gewohnt werde. "Die Anbindung an die Innenstadt ist durch den Fahrradweg und den Bürgerbus optimal, die Wupper-Vorsperre als Naherholungsgebiet liegt direkt vor der Haustür", argumentiert die Bauherrin. Dies wüssten auch die interessierten zukünftigen Mieter zu schätzen. Viele seien aus der Umgebung und sähen den Sportplatz keinesfalls als Beeinträchtigung, sondern in ihm eher den Vorteil, in diesem Wohngebiet bleiben zu können.

"Bei dem Neubau werde ich selbstverständlich Wert auf optimale Dämmung und Fenster legen, die den bestmöglichen Schutz vor Lärm bieten", betont Ilse Schnabel. "Daher gibt es keinen Grund für die Vereine, sich Sorgen über eine Beeinträchtigung des Spielbetriebes zu machen."

(büba)