Kultur-Haus Zach in Hückeswagen Ausstellung „Vielfalt" zeigt Malerei und Fotografie

Hückeswagen · Bei der Ausstellung im Kultur-Haus Zach werden Werke von sechs Künstlern zu sehen sein. Mit dabei ist auch Prof. Wil Sensen aus Radevormwald, der auch international Anerkennung erhielt.

Das Künstlerpaar Ifang spielt in seinen Werken insbesondere mit Formen und Farben, die sowohl durch Licht und Schatten als auch durch aufwendige technische Konfigurationen entstehen.

Das Künstlerpaar Ifang spielt in seinen Werken insbesondere mit Formen und Farben, die sowohl durch Licht und Schatten als auch durch aufwendige technische Konfigurationen entstehen.

Foto: Ifang

Das Altstadtfest ist vorbei, und damit endete auch die Ausstellung „arcobi - Wir leben Kunst!“ des Künstlerpaars Andrea Th. und Frank Ifang. Doch schon am kommenden Sonntag, 17. September, 11 Uhr, wird die nächste Ausstellung mit einer Vernissage im Kultur-Haus Zach an der Islandstraße eröffnet. Unter dem Titel „Vielfalt“ werden verschiedene Malereien und Fotografiekunst von sechs Künstlern zu sehen sein, kündigt Stefan Noppenberger vom Trägerverein an.

Einer der Künstler ist der in Radevormwald lebende Professor Wil Sensen. Der über 80-jährige gebürtige Wuppertaler war u.a. als Dozent an der Bergischen Universität in Wuppertal, aber auch international tätig und ist auch heute noch in der Kunstszene aktiv. Nach der Ernennung zum Professor für „Freie Graphik“ mit 23 Jahren erhielt er ein Jahr später ein Arbeitsstipendium des Kulturkreises im Bundesverband der deutschen Industrie. Auf seinen Studienreisen führte sein Weg nach Frankreich, in die Schweiz, aber auch nach Bangkok, Koh Samui, Australien und Singapur. 1982 nahm er am „Grand Prix Award of Space“ der „2nd International Miniature Print Exhibition“ im südkoreanischen Seoul teil. In den folgenden Jahren folgten verschiedene Auszeichnungen. Seit den 1950er-Jahren sind seine Werke bei Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen. „Mit seinem Spiel von Strich und Schraffur, Öl sowie Farb- und Bleistift, Übermalung und Aussparung und der Akzent zu Zeit und Raum, lässt der bergische Künstler impressionistische und expressionistische Malereien und Graphiken entstehen“, beschreibt Noppenberger.

Neben seinen Werken werden auch Bilder seiner Frau Grit zu sehen sein. Die 1940 in Bergneustadt geborene Künstlerin absolvierte ein Studium als Goldschmiedin, gefolgt von einer Ausbildung als Metallbildhauerin und Silberschmiedin sowie einem Studium an der Werkkunstschule Wuppertal in der Goldschmiedeklasse. 1988 und 1991 lässt Grit Sensen neue Objekte mit Eindrücken ihrer Reisen durch Südostasien und Australien entstehen. Seit 2003 schlägt ihr Herz insbesondere für Malerei in der klassischen Technik Öl auf Leinwand und stellt bei ihren Werken häufig essbare Gegenstände in den Mittelpunkt.

Komplexe Bilder, die Landschaften oder Figuren und Personen suggerieren, der Betrachter aber auch Interpretationsspielraum hat.

Komplexe Bilder, die Landschaften oder Figuren und Personen suggerieren, der Betrachter aber auch Interpretationsspielraum hat.

Foto: Ifang

Außerdem gibt es Bilder von Hassan Hashemi (Künstler und Galerist aus Wuppertal) zu sehen, von Petra Frixe (setzt sich in ihren Werken mit Naturphänomenen und Klimawandel auseinander) sowie von dem in Hückeswagen lebenden Künstlerpaar Andrea Th. Ifang und Frank Ifang.

Nach der Vernissage ist die Ausstellung bis 3. November während der regulären Veranstaltungen im Kultur-Haus Zach zu sehen. Darüber hinaus können auch individuelle Besichtigungstermine vereinbart werden. Der Eintritt ist frei.

(rue)
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