Hückeswagen: Auch 2018 wird es wieder den Offenen Adventskalender geben

Hückeswagen: Auch 2018 wird es wieder den Offenen Adventskalender geben

Im dritten Jahr scheint das Angebot der Diakonie Fachstelle Sucht endgültig bei den Hückeswagenern angekommen zu sein.

Irmgard Hannoschöck ist sehr zufrieden. Zwar war es wieder viel Arbeit, aber am Ende zeigte sich: "Der Offene Adventskalender hat sich im dritten Jahr in Hückeswagen etabliert." So seien die insgesamt 28 Veranstaltungen zwischen dem 1. und dem 21. Dezember durchweg gut besucht gewesen, und es habe eine sehr schöne und stimmungsvolle Atmosphäre geherrscht. "Ich war zwar natürlich nicht bei allen Terminen mit dabei, aber schon bei sehr vielen - und ich habe diese schöne Stimmung tatsächlich fast immer direkt gemerkt", sagte Hannoschöck. Und so stehe eines auch überhaupt nicht zur Debatte - die Fortsetzung im kommenden Jahr. "Auch 2018 wird es wieder einen Offenen Adventskalender geben. Auch die Leitung der Fachstelle steht da voll dahinter", sagte Hannoschöck.

Es sei dabei auch gar nicht immer zwingend nötig, dass eine Menge Leute zu den Veranstaltungen kämen. "Es geht um die Atmosphäre. So lange diejenigen Besucher, die da sind, auch Spaß haben, ist es egal, ob es fünf oder 50 sind", sagte Hannoschöck. Sie habe viele Highlights erlebt. "Der Eröffnungsabend mit Bürgermeister Dietmar Persian, der Autorenlesung und dem Querflötenensemble war zum Beispiel toll - gerade auch, weil da einige Wipperfürther Autorinnen mit dabei waren", sagte sie.

Aber auch der Vorleseabend mit Persian und der Folk-Band "No 4 Mill Street" im Heimatmuseum sei beim Publikum bestens angekommen. "Und übrigens auch bei der Band, die schon ihr Interesse für eine Neuauflage im kommenden Jahr kundgetan hat", sagte Hannoschöck. Besonders berührt habe sie die Autorenlesung von Christine Kaula im OGB-Wohnzentrum Lindencafé. "Da sind auch viele Patienten mit dazugekommen. Es ging in den Geschichten um die Nachkriegszeit, und es entwickelte sich von einer reinen Lesung mehr zu einem Gespräch, einem Austausch mit dem Publikum."

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Die Planungen für die nächste Ausgabe hätten bereits angefangen. "Uns werden wohl bestimmt viele Teilnehmer und Gruppierungen erhalten bleiben, zumindest habe ich nach den jeweiligen Veranstaltungen bereits entsprechendes Feedback bekommen", sagte Hannoschöck. Genauso hätten sich jedoch auch schon neue Teilnehmer gemeldet. Etwa ein Pilgerführer aus der Nachbarstadt Wipperfürth, der eine Schnupper-Pilgerwanderung anbieten möchte. "Auch aus der Musikschule, die ja in diesem Jahr ihre Premiere hatte, hat man mir bereits mitgeteilt, dass man im kommenden Jahr erneut dabei sein will", sagte Hannoschöck.

Besonders gut gefallen habe ihr zudem, dass nicht nur Vereine und Gruppierungen teilnehmen würden, sondern auch Privatpersonen. "Der Bericht von Britta Bognanni über ihre Erfahrungen auf dem Jakobsweg war etwa ein sehr schöner Termin. Genau wie Joachim Kutzner, der spontan gesagt hatte, dass er bei meinem Termin 'Weihnachtliches Origami' mitmachen wollte." Ebenso sei der Hauströdelmarkt "Kunst & Krempel" von Jutta Keller wieder ein schöner Termin gewesen. Und bei allen Terminen sei das Hauptziel des Angebots umgesetzt worden, sagte Hannoschöck: "Die Leute zueinander bringen."

(wow)