Hückeswagen: Arbeitseinsatz in der Kleingartenanlage

Hückeswagen: Arbeitseinsatz in der Kleingartenanlage

Für die Parzellenbesitzer in der Kleingartenanlage Busenbach herrschte am Samstag Anwesenheitspflicht. Der Grund: Nach dem Winter wurden die Wasserleitungen aufgedreht und mussten entlüftet werden. "Das machen wir sonst immer schon Mitte März, aber vorige Wochen hatten wir noch zwei Grad minus", erklärte der Vereinsvorsitzende, Janus Plewniak. Die Gartenfreunde nutzten das Wochenende auch gleich, um ihre Gärten aus dem Winterschlaf zu holen. Monika und Hans-Jürgen Pyka waren damit beschäftigt das Moos von den Randsteinen entfernt, Blumentröge anzustreichen und Möhren im Frühbeet einzusäen "Ich habe beobachtet, dass nach einem langen Winter die Eisheiligen nicht mehr so stark durchkommen", sagte Monika Pyka. Seit 40 Jahren betreibt das Paar den Garten und zählt damit zu den Kleingärtnern der ersten Stunde.

Neu dabei ist Anders Korek, der erst seit vorigem Jahr zu den Gartenfreuden zählt. Seine Tagesaufgabe lautete am Samstag, den riesigen Komposthaufen des Vorbesitzers abzutragen. Tatkräftige Unterstützung erhielt er dabei von seinen Kindern Adrian (5) und Olivia (3), die mit Schaufeln und Schubkarre viel Freude an der Gartenarbeit hatten. Neben der Beet- und Rasenpflege gehört die Geselligkeit zum Kleingärtnerleben. Brigitte und Peter Bartolomeus aus Wuppertal legten eine Pause in der Parzelle von Friedhelm und Jutta Witenius ein, die ebenfalls aus Wuppertal kommen. "Wir treffen uns gerne mal auf ein Schwätzchen", sagte Brigitte Bartolomeus. Ihre Gärten sind im Sommer eine Augenweide. Es gibt Obstbäume und viele Blumen, aber keine Gemüsebeete. "Jeden Tag 60 Kilometer fahren, nur um zu wässern, ist einfach zu weit und lohnt sich nicht", begründete Friedhelm Witenius. Sein Kleingarten sei weniger Nutz- als vielmehr ein Erholungsgarten.

Das Ehepaar Pyka verschönerte ihre Pause von der Gartenarbeit mit Kaffee und Kuchen. "Und zu Hause freue ich mich auf die Badewanne", meinte Hans-Jürgen Pyka lachend.

(heka)