Hückeswagen: Arbeiten bei 30 Grad liegen gut im Zeitplan

Hückeswagen: Arbeiten bei 30 Grad liegen gut im Zeitplan

Während seine Mitarbeiter im Weihnachtsurlaub sind, kniet Fliesenleger Dietmar Noack auf dem Grund des großen Beckens im Bürgerbad.

"Wir haben festgestellt, dass sich auf einem Quadratmeter Fliesen gelöst hatten. Die müssen noch erneuert werden", berichtet René Greif, technischer Geschäftsführer des Bürgerbads, auf Anfrage unserer Redaktion. Wenn Noack fertig ist, wird das Becken von den Bad-Mitarbeitern gesäubert. Ab heute Abend soll es dann wieder geflutet werden. Greif rechnet damit, dass es einen Tag dauern wird, bis das große Becken randvoll sein wird.

Doch der normale Badebetrieb könnte dann noch immer nicht beginnen, schließlich muss das fünf, sechs Grad kalte Wasser dann noch auf die üblichen 29 Grad erwärmt werden. "Dafür brauchen wir etwa drei Tage", sagt Greif.

Apropos Wärme: Obwohl das warme Wasser schon seit Wochen abgelassen ist, ist es in der Halle fast tropisch warm. Ein Blick auf das Thermostat an der Wand zum ehemaligen Restaurant hin zeigt 30,1 Grad (!) an. "Die Gerüstbauer haben in kurzen Hosen und mit freiem Oberkörper gearbeitet", erzählt der technische Geschäftsführer lächelnd. Auch Noack trägt ein kurzärmeliges T-Shirt.

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"Wir liegen gut im Zeitplan", berichtet Greif. Der Gerüstbauer sei auf den Tag fertig geworden, auch der Zimmermann, der die Spanplatten der Lichtschächte durch Kunststoffplatten ersetzt hätte, sei pünktlich gewesen. Weil das Gerüst einige Tage im Bad gestanden hatte, hatten die Verantwortlichen die Gelegenheit genutzt, sich die Lichtschächte einmal genauer anzusehen. Greifs Fazit: "Wir haben hinter die Fassade geguckt und festgestellt, dass alles in Ordnung ist."

Die Mitarbeiter haben in der Zeit der Schließung bislang viele kleinere Reparaturarbeiten ausgeführt. Dazu zählen etwa der wasserabweisende Anstrich für die Umlaufrinne oder neue Farbe für die Umkleideschränke. Desweiteren wurden durch die Handwerker die ausgespülten Fugen mit Epoxidharz gefüllt, die Gitter des Wasserablaufs neu befestigt und die einstige Kunststoffkante der Becken-Umrandung durch eine aus Edelstahl ersetzt. Für mögliche weitere Arbeiten verbleibt bis zur Wiedereröffnung noch ein Puffer.

(büba)