An der Schnabelsmühle wurde Richtfest gefeiert.

Hückeswagen: Richtfest an der Schnabelsmühle – Einzug ist für den Herbst geplant

Rund ein halbes Jahr hat es gedauert, gestern Nachmittag war es soweit: Auf dem Neubau am Sportplatz Schnabelsmühle – ehemals Restaurant Haus Hartmann – wurde Richtfest gefeiert. Und Bauherrin Ilse Schnabel konnte auch mehr als zufrieden sein, war doch alles bislang völlig nach Plan verlaufen.

„Die Tiefbaufirma Engelke aus Dabringhausen hat Anfang Juli losgelegt, im Anschluss kam die Hochbaufirma Stark zum Einsatz“, sagte Schnabel. Und weil das Wetter in den vergangenen zwei Wochen besonders gut gewesen sei, hatte Zimmermann Achim Pleuser aus Wermelskirchen mit seinem Team auch nur knapp 14 Tage für den Dachstuhl gebraucht. „So einen Februar habe ich tatsächlich noch nicht erlebt, in dem wir durcharbeiten konnten“, sagte der Zimmermannsmeister. Somit konnte das Richtfest sogar noch einige Tage früher als geplant gefeiert werden, ergänzte die ausführende Architektin Antje Valk aus Hückeswagen.

Zum Richtfest herrschte nun schon weit vor dem geplanten Einzugstermin viel Betrieb. „Der ist für den Herbst vorgesehen, wenn weiterhin alles nach Plan verläuft“, sagte Schnabel. Danach sehe es indes aus: Im Inneren seien bereits die Elektriker und der Installationsbetrieb ihres Mannes Uwe zu Werke, das Obergeschoss bereits fast fertig. „In Kürze planen wir dann auch den Beginn der Innenputzmaßnahmen“, sagte Valk. Im Herbst sollen schließlich im Erdgeschoss die Lager- und Geschäftsräume des Installationsbetriebs Schnabel einziehen, im Obergeschoss insgesamt sieben Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 80 und 130 Quadratmetern.

Doch jetzt stand erst einmal das Richtfest an, zu dem neben den beteiligten Handwerkern der Baufirmen auch viele Nachbarn und Freunde gekommen waren. Und auch die künftigen Mieter waren eingeladen. „Sechs der Wohnungen sind bereits vermietet“, sagte Schnabel. Den Richtspruch unter dem festlich geschmückten Bäumchen sprach traditionell der Zimmermannsmeister zusammen mit der Bauherrin. „Nach wackrer Arbeit Müh‘ und Plagen, hat nun die Feierstund‘ geschlagen...“, hieß es da etwa, gefolgt von einem dreifachen „Die Bauherrin, sie lebe hoch!“ und klirrenden Schnapsgläsern, die im Anschluss auf dem Boden zerschellten.

Eine  Wohnung ist noch frei. Es handelt sich  um eine Zweizimmerwohnung mit knapp 90 Quadratmetern. Kontakt: 02192 936937.

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