Hückeswagen: Als Schulpfarrer ein offenes Ohr für die Jugend

Hückeswagen: Als Schulpfarrer ein offenes Ohr für die Jugend

Der neue Kreisjugendseelsorger Stefan Berger zieht nach einem halben Jahr im Dienst ein erstes Zwischenfazit.

Das St.-Angela-Gymnasium in Wipperfürth, an dem viele Schüler aus Hückeswagen unterrichtet werden, hat einen neuen Schulpfarrer: Stefan Berger heißt der Nachfolger von Norbert Fink. Und wie auch Fink schon ist Berger sowohl als Schulpfarrer am erzbischöflichen Gymnasium tätig, als auch als Kreisjugendseelsorger für die Jugendlichen in Oberberg zuständig. "Das sind beides jeweils 50-Prozent-Stellen, und die Kombination ist gut so - auch wenn man natürlich immer mehr Zeit für die jeweiligen Aufgaben brauchen könnte", sagt Berger, der zum laufenden Schuljahr im September seine Arbeit angetreten hat und nach seiner Zeit als Kaplan in Bergneustadt nach Wipperfürth gezogen ist.

Schulleiter Walter Kremer zeigt sich sehr dankbar, dass es an der Schule keine Vakanz der Pfarrerstelle gegeben habe. "Das zeigt, dass dem Bistum das Gymnasium wichtig ist", sagt Kremer.

Der 34-jährige Berger kommt ursprünglich aus Köln, ist in Frechen aufgewachsen und von seinem Vorgänger in das neue Aufgabengebiet eingeführt worden. "So habe ich die Jugendlichen im Oberbergischen Kreis gut kennenlernen können. Es gab erste Aktionen, etwa das Taizé-Jugendtreffen in Basel über Silvester, an dem ich mit 70 Jugendlichen teilgenommen habe", erzählt Berger.

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Die Jugendarbeit bestehe für ihn vor allem aus der Koordination der Angebote über die eigene Gemeinde hinaus. "Punktuell werde ich zu Jugendgottesdiensten etwa von Kolpingsfamilien oder Malteser-Vereinen eingeladen. Das sind natürlich Kontaktbrücken", sagt der 34-Jährige. Wichtig sei zudem die Unterstützung der Menschen, die vor Ort in der Jugendarbeit tätig sind. Berger: "Wenn ich als Kreisjugendseelsorger bei Veranstaltungen dabei sein soll, kann man mich gerne kontaktieren." Das wünscht er sich ausdrücklich auch.

Am Wipperfürther St.-Angela-Gymnasium sei er ohnehin nahe an der Jugend: "Ich bin natürlich zum einen Ansprechpartner, aber unterrichte auch katholische Religion", sagt Berger. In ihrer Freizeit an die Jugendlichen heranzukommen, habe hingegen eine ganz andere Qualität. "Es ist eine tolle Aufgabe, mit jungen Menschen im Glauben unterwegs zu sein. Sie sind unverfälscht in ihren Aussagen - und es gibt viele Schätze, die da noch gehoben werden können", ist der neue Kreisjugendseelsorger überzeugt.

(wow)
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