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Abfallgebühren in Hückeswagen steigen ab 2019

Bergischer Abfallwirtschaftsverband : Gebühren für Müllabfuhr steigen ab kommendem Jahr

Steigende Abfallmengen sowie höhere Logistikkosten beeinflussen maßgeblich den Gebührentrend für 2019. Fazit: Die Hückeswagener müssen ab dem kommenden Jahr mehr für die Abfallentsorgung bezahlen.

Für die Entsorgung ihres Mülls müssen die Hückeswagener ab dem kommenden Jahr mehr bezahlen. Der Beirat für die Abfallentsorgung in der Stadt Hückeswagen und die Verbandsversammlung des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes (BAV) haben in der vergangenen Woche über die Gebühren beraten. Fazit: Steigende Abfallmengen sowie höhere Logistikkosten beeinflussen maßgeblich den Gebührentrend 2019.

„Darüber hinaus wird seit Juli 2018 auch auf den Bundesstraßen eine Maut für Lkw erhoben, die zusätzlich auf die Logistikkosten durchschlägt“, berichtet Christoph Rösgen vom BAV. Bestrebungen der Bundesländer für eine Befreiung von der Maut, insbesondere für kommunale Entsorgungsfahrten, hätten bis jetzt keinen Erfolg.

Das führt zu einer Steigerung der Kosten bei der überwiegend verwendeten 120-Liter-Biotonne um 0,76 Prozent. Die Gebührensteigerungen bei den am meisten genutzten Restabfallbehältern mit 80 und 120 Litern Volumen liegen nach Angaben des BAV zwischen 3,8 und 4,6 Prozent.

Das heißt konkret beim Bioabfall: für 120 Liter steigen die Kosten von 79,40 Euro in 2018 auf 80 Euro ab 2019, bei den 230 Litern steigen die Kosten von 144.20 auf 146 Euro. Beim Restmüll steigen die Gebbühren deutlicher – 80 Liter von 147,20 auf 152,80 Euro, bei 120 Liter von 205 auf 214,40 Euro, bei 240 Liter von 377,80 auf 399,20 Euro, bei 360 Liter von 552,90 auf 584 Euro, bei 1100 Liter (zweiwöchige Abfuhr von 3515,40 Euro auf 3720,10 Euro und bei vierwöchigem Rhythmus von 1807,80 auf 1915,90 Euro.

Für die Sammlung der Leichtverpackungen in Hückeswagen hat sich der Beirat mehrheitlich für die seit langem bewährten Gelben Säcke sowie eines Kontingentes von 1100 Liter (derzeit 90 Stück) ausgesprochen. „In den Verhandlungen mit dem Vertreter des Dualen Systems soll jedoch eine deutliche Verbesserung der Sackqualität erreicht werden. Auch die Abgabemöglichkeit am Wertstoffhof soll erhalten bleiben“, kündigt Rösgen an.

(rue)