Hückelhoven: Zwei aufstrebende Klassiksterne in der Aula

Hückelhoven : Zwei aufstrebende Klassiksterne in der Aula

Geiger Fedor Rudin und Pianist Florian Noack gastieren bei "con brio". Stradivari von 1680 zu hören.

Ein Höhepunkt mit einem Kammermusikduo der Extraklasse steht bei "con brio" Freunde der Kammermusik Hückelhoven am Sonntag, 30. April, 17.30 Uhr, in der Aula an. Der Geiger Fedor Rudin und der Pianist Florian Noack gestalten einen Konzertabend, der Kammermusik in Vollendung verspricht.

"Der junge russisch-französische Violinist gehört inzwischen zu den aufregendsten und begabtesten Solisten unserer Zeit und wurde weltweit bereits mit vielen Auszeichnungen und Preisen belohnt", betont Vorsitzender Rudolf Lengersdorf. Als erster Preisträger der bedeutendsten internationalen Violinwettbewerbe wie Henri Marteau, Rodolfo Lipizer und Aram Khachaturian etablierte sich der Geiger Fedor Rudin schnell zu einem der gefragtesten jungen Konzertsolisten. Ebenso sein Partner Florian Noack (Piano), der neben vielen anderen Preisen 2015 mit einem Echo Klassik für seine CD-Einspielung ausgezeichnet wurde. Anfang des Jahres wurde er mit dem Internationalen klassischen Music-Award (ICMA) und dem Diapason d'Or (Goldene Stimmgabel) in Paris ausgezeichnet.

Florian Noack werden etliche Besucher vom "con brio"-Konzert im April vergangenen Jahres kennen, als er in der Aula mit seiner Kunst begeisterte. Noack wurde in Belgien geboren und ist in einer Musikerfamilie aufgewachsen. Ersten Klavierunterricht erhielt er mit vier Jahren. Mit 12 Jahren wurde er Jungstudierender bei der Chapelle Musicale - Reine Elisabeth. Für das Label Ars Produktion nahm er das vollständige Werk für Soloklavier von Sergei Lyapunov, einem Zeitgenossen Rachmaninoffs, auf.

Beide Künstler gastieren auf den großen Bühnen der Welt mit namhaften Orchestern und Dirigenten. Bei dem Konzert in Hückelhoven besteht auch die seltene Gelegenheit, eine echte Stradivari aus dem Jahr 1680 zu hören.

Auf dem Programm des Duos, das den Titel "Reflexionen" trägt, stehen Werke von Catoire, Ravel, Rachmaninoff, Fauré, Boulanger, Tschaikowski und anderen.

Der Eintrittspreis beträgt 15 Euro, Schüler und Studenten haben wie immer bei "con brio" freien Eintritt.

(RP)
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