Zertifikat „Bewegende Alteneinrichtungen und Pflegedienste“ für Ev. Altenzentrum Melanchthonstraße Hückelhoven

Evangelisches Altenzentrum Hückelhoven zertifiziert : Gütesiegel für das Altenzentrum

Das Evangelische Altenzentrum Hückelhoven hat das Zertifikat für „Bewegende Alteneinrichtungen und Pflegedienste“ erhalten. Beim Neujahrsempfang wurde auch mitgeteilt, dass ein neuer Wohnbereich zwischen dem älteren Trakt von 1961 und der Kirche gebaut wird.

Seit gut 40 Jahren steht BAP für Bewegung nach Rock-Musik unter Frontmann Wolfgang Niedecken – seit 2016 steht BAP für noch mehr Bewegung, notfalls ohne Musik: „Bewegende Alteneinrichtungen und Pflegedienste“ meint die Abkürzung, die der Landessportbund NRW durchaus mit Absicht an die Kölner Band angelehnt gewählt hat. Und da das evangelische Altenzentrum Hückelhoven da kräftig mitgemacht hat, ist es die erste Einrichtung im Kreisgebiet, die nun das entsprechende Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme erhielt.

Beim traditionellen Neujahrsempfang der Einrichtung erhielt auch der Partner beim Hückelhovener BAP, der Sportverein TuS Oberbruch, Dank und Anerkennung für seine Arbeit in Hückelhoven, die kein zusätzliches Element von Beschäftigung in einem überschaubar ausgefüllten Senioren-Alltag, sondern Verbesserung und Stabilisierung von Bewegungsfähigkeit ist mit handfesten Vorteilen für die eigene Mobilität. Kegeln, Tanzen, Minigolf, Gymnastik und „Spazier im Revier“ sind nur einige der Übungen, die das „Tandem“ aus Altenheim und TuS anbietet, gemeinsam erhielt man aus der Hand von Christopher Winter vom Landessportbund das Gütesiegel „Anerkannter Projektpartner Bewegende Alteneinrichtung und Pflegedienste“ mit Tafel, die das zukünftig am Eingang schon zeigen wird.

Und das ist erst das 22. Gütesiegel, das der LSP in Nordrhein-Westfalen vergeben hat, das Evangelische Altenheim ist damit weit vorn in der Entwicklung von Alltagskompetenz und sozialer Teilhabe für die ältere Generation in Gemeinschafts-Wohneinrichtungen. Und dass das funktioniert, belegten die Senioren unter Anleitung von Margit von der Bank und Agathe Osterwinter vom TuS Oberbruch mit Schunkeln und Händeschwenken zur Musik am Keyboard von Reinhard Gotzes und dem Stück „Rut, rut, rut sinn de Ruse…“ der Kölner Truppe „De Boore“.

Der Vorsitzende des Evangelischen Altenheimvereins, Detlef Fox, und Geschäftsführer Markus Lowis hatten die Bewohner, Gäste, Mitarbeiter und ehrenamtlichen Betreuer, aus der Politik Bürgermeister Bernd Jansen sowie den CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Schnelle begrüßt. Bernd Jansen gratulierte dem Tandem und den „Senioren und Senioritas“ zum Bewegungserfolg und lud die „Nachbarn“ des Rathauses bereits zur Feier „50 Jahre Stadtwerdung“ im Mai zu den öffentlichen Festveranstaltungen ein.

Detlef Fox dankte den gut 120 Mitarbeitern und den mehr als 100 ehrenamtlichen Helfern für die in guter Kameradschaft geleistete Arbeit des vergangenen Jahres, die das Haus erneut stark gemacht habe. Eine große Aufgabe stehe ab Sommer 2019 an: Ein neuer Zimmer-Wohnbereich werde zwischen dem älteren Bereich von 1961 und der evangelischen Kirche gebaut, in den im Jahr 2020 die Bewohner des ältesten Bereichs von 1954 einziehen werden. Dafür stehen, so Detlef Fox, sechs bis sieben Millionen Euro im Etat. Nach Fertigstellung des Neubaus werde der älteste Trakt, Wohnbereich 3, von Grund auf saniert und mit neuen Aufgaben bestückt. In guter Stimmung mit Musik widmete man sich abschließend dem festlichen Abendessen im dekorierten Speisesaal.

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