Wohnungsbrand in Ratheim: Flammen schlugen aus Untergeschoss

Feuer in Hückelhoven-Ratheim : Flammen schlugen aus Untergeschoss

Feuerwehr bekämpft Wohnungsbrand in Ratheim. Übergreifen auf obere Etagen verhindert.

Großer Schaden entstand am Dienstag in einer Wohnung an der Straße Am Reitplatz in Ratheim. Die Feuerwehr konnte das Übergreifen des Brandes auf das darüber liegende Geschoss verhindern, Bewohner blieben unverletzt.

Zu dem ausgedehnten Zimmerbrand wurde die Feuerwehr kurz nach Mittag gegen 13.40 Uhr alarmiert. „Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen aus dem Untergeschoss und drohten auf das Erdgeschoss überzugreifen“, berichtete Feuerwehr-Pressesprecher Josef Loers. Durch den Einsatzleiter wurde erst einmal abgeklärt, ob alle Personen das Haus verlassen hatten. Parallel wurde ein Atemschutztrupp mit Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Der vor Ort bereit stehende Rettungsdienst untersuchte eine Person auf Rauchgasinhalation und betreute zwei weitere betroffene Personen. Alle Personen waren zum Glück unverletzt und konnten an der Einsatzstelle bleiben.

„Da die Einsatzlage sich sehr komplex darstellte, wurden vorsorglich weitere Einheiten nachalarmiert. Diese unterstützten die Kräfte vor Ort bei der Brandbekämpfung sowie als Atemschutzgeräteträger“, so Loers. Im Laufe des Einsatzes wurden dann drei weitere Atemschutztrupps mit Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Drehleiter wurde vorsorglich in Stellung gebracht, um ein Übergreifen der Flammen auf das Erdgeschoss sowie das Obergeschoss zu verhindern. Gegen 14.20 Uhr konnte dann „Feuer in Gewalt“ gemeldet werden.

Damit war die Arbeit für die Einsatzkräfte aber noch nicht beendet. Der Brandraum wurde von Brandgut befreit, das wurde ins Freie gebracht und abgelöscht. Mit drei Wärmebildkameras wurden die Räume kontrolliert auf Brand- und Glutnester. Um die Wohnräume vom Rauch zu befreien, setzten die Einsatzkräfte zwei Hochleistungslüfter ein. Zur Sicherheit wurde die Brandstelle gegen 17 Uhr nochmals begangen, um gegebenenfalls neue Glutnester frühzeitig erkennen zu können. Hier hatten die Kräfte jedoch keine Feststellung mehr machen können. Die letzten Einsatzkräfte waren gegen 16.45 wieder einsatzbereit am Standort. Im Einsatz waren 48 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst.

Um 15.50 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer telegrafischen Feuermeldung ins Industriegebiet nach Baal alarmiert. Wieder Fehlalarm, kein Feuer festzustellen. Hier kamen die Löscheinheiten Baal, Rurich, Hückelhoven sowie die Hauptamtliche Wache mit der Verwaltungs- und QVC Staffel sowie der Rettungsdienst zum Einsatz bis 16.30 Uhr.

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