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Stadt Hückelhoven stoppt Abbuchung von Beiträgen für Kinderbetreuung

Gute Nachricht für Eltern in Hückelhoven : Stadt verzichtet auf Geld für Kinderbetreuung

Es gibt einen Dringlichkeitsbeschluss des Rates. Der besagt: Es werden keine Beiträge für Kita, Tagespflege, OGS und „Jedem Kind ein Instrument“ fällig.

Auch die Stadtverwaltung Hückelhoven berechnet Eltern für die Zeit der Schul- und Kitaschließungen keine Beiträge. Die NRW-Landesregierung hatte bekanntgegeben, dass mit den kommunalen Spitzenverbänden die Vereinbarung geschlossen wurde, für den Monat April auf die Erhebung der Beiträge in den Betreuungsformen KIBIZ, Offene Ganztagsschule (OGS) und Tagespflege zu verzichten. Der Rat der Stadt Hückelhoven hat diesen Beschluss um den Verzicht auf die Beiträge für die 8-bis- 13-Uhr-Betreuung sowie für das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ noch Ende März per Dringlichkeitsbeschluss ausgeweitet, informiert die Stadtverwaltung.

Zwar ist die nächste öffentliche Ratssitzung erst für den 22. April geplant, doch konnte die Entscheidung getroffen werden. „In Fällen besonderer Dringlichkeit reicht es laut Gemeindeordnung aus, wenn der Bürgermeister zusammen mit einem Ratsmitglied den Beschluss fasst“, teilte Schulamtsleiter Stephan Matzerath auf Nachfrage mit. Weiter berichtet die Verwaltung, dass für April der Abbuchungslauf noch rechtzeitig gestoppt werden konnte, so dass keine automatische Abbuchung durch die Stadt erfolgt. Lastschriftmandate müssen von daher nicht gekündigt werden. Auch Daueraufträge müssen vorerst nicht angepasst werden. Die Zahlungseingänge durch die Daueraufträge im April werden auf zukünftige Monate angerechnet. Sollten Eltern hierzu Fragen haben, steht ihnen die Verwaltung unter den gewohnten Telefonnummern gerne zur Verfügung.

Bezüglich der Erstattung der Beiträge für den Monat März wird derzeit an einer kreisweiten Lösung gearbeitet. In dieser Frage werden Eltern noch um ein wenig Geduld gebeten.

(gala)