Spatenstich für das Bauprojekt Pfarrgarten der St. Gereon Seniorendienste in Brachelen

Spatenstich für das Bauprojekt Pfarrgarten: Treffpunkt nicht nur für Senioren

Auf dem Gelände des früheren Pfarrhauses neben der Brachelener Kirche bauen die St. Gereon Seniorendienste Wohnungen für Senioren und eine Tagespflege-Einrichtung. Jetzt war symbolischer Spatenstich für den „Pfarrgarten“.

Mit einiger Verspätung griffen am Freitag die Verantwortlichen zur stattlichen Reihe bereitgestellter Spaten, um nach alter Tradition einen Baubeginn zu markieren – dabei geht es nebenan bereits in die Tiefe, in die Baugrube für das Projekt „Pfarrgarten“ der St. Gereon Seniorendienste gGmbH. Auf dem Gelände des ehemaligen Pfarrhauses neben der Kirche in Brachelen haben nämlich schon vor zwei Wochen die Ausschachtungsarbeiten für die beiden Bauten begonnen: In einem dreigeschossigen Gebäude werden 16 Seniorenwohnungen entstehen, im Untergeschoss verbunden mit einem rechtwinklig sich an der Kirchgrabenstraße anschließenden eingeschossigen Tagespflegehaus für 18 Plätze.

Wie von der Redaktion bereits ausführlich vorgestellt, bleibt nach Abriss des Pfarrhauses der Pfarrpavillon als Zentrum des über eine Treppenanlage geöffneten Innenhofes erhalten. Die entstehende Platzsituation soll Bewohner und Bevölkerungen zu Rast und Begegnung im Herzen Brachelens einladen.

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St. Gereon-Geschäftsführer Bernd Bogert begrüßte zum nachgeholten offiziellen Baubeginn Bürgermeister Bernd Jansen, Ortsvorsteher Heinz-Josef Kreuzer, Vertreter von Stadtrat und Kirchengemeinde, Architekt Peter Greven und Marco Beeck von der Bauunternehmung Lothar Beeck. Bogert dankte dem Bürgermeister für seine Unterstützung und dem mit den betreuten Wohnprojekten des Trägers bestens vertrauten Architekten, der auch den „Pfarrgarten“ wohl wieder reif mache für das „Qualitätssiegel Betreutes Wohnen“. Die Seniorendienste seien ein dem Gemeinwohl verpflichteter Träger: „Demzufolge werden wie die Mieten so gestalten, dass wir damit keine Gewinne erwirtschaften.“ Die Mieten würden vergleichsweise günstig, die Energiekosten gering. Bogert dankte der Kirchengemeinde als alleinigem Gesellschafter der St. Gereon Seniorendienste, die das Grundstück für das Neubauprojekt zu einem günstigen Preis zur Verfügung gestellt habe. Bogert: „Wir werden hier nicht nur ein gutes Betreuungsangebot schaffen, sondern einen öffentlichen Raum, der – so hoffe ich – auch durch die Brachelener Bevölkerung angenommen wird.“

Bürgermeister Jansen betonte, die Stadt habe vor mehr als zehn Jahren angesichts des demografischen Wandels die richtigen Weichen gestellt, indem sie neben der Innenstadt auch in den Außenorten Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten für Ältere heimatnah geschaffen habe. Die Seniorendienste bezeichnete er als „Flaggschiff“. Architekt Peter Greven hoffte, dass das Gelände um den denkmalgeschützten Pavillon zu einem Treffpunkt werde. Verklinkerung und Satteldächer passten den Baukomplex der dörflichen Umgebung an.

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