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Sodekamp-Dohmen in Hilfarth: Markus Krebs beim Biergarten-Kultursommer

Markus Krebs bei Sodekamp-Dohmen in Hilfarth : Freundschaftsdienst der besonderen Art

Mit Comedian Markus Krebs gelang Sodekamp-Chef Frank Dohmen ein ausverkaufter Auftakt des „Biergarten-Kultursommers“. Das Publikum war auf 100 Menschen begrenzt, die Stimmung hingegen unbegrenzt gut.

„Freundschaftsdienst“ nennt Sodekamp-Chef Frank Dohmen die spontane Zusage des bekannten Komödianten Markus Krebs, vor relativ kleinem Publikum aufzutreten. Maximal 100 Zuschauer pro Veranstaltung sind erlaubt, wenn sich der Parkplatz an der Rurbrücke an den kommenden Wochenenden in einen zünftigen Biergarten verwandelt.

Man kennt sich gut, Krebs, der 2011 den RTL-Comedy-Grand-Prix gewann, war der erste Künstler, der bei Dohmens neuer Veranstaltungsreihe „Biergarten-Kultursommer“ auftrat. Schon in den vergangenen drei Jahren stand der Duisburger (49) bei den traditionellen Herrensitzungen auf der Bühne im Festsaal Sodekamp-Dohmen. Krebs mag die Atmosphäre in Hilfarth. „Der Sitzungspräsident ist immer derselbe. Das ist mir positiv aufgefallen.“

Der Sitzungspräsident ist Franks Vater Heinz, der an diesem Abend mächtig stolz ist auf seinen Sohn. „Seit drei Wochen hat Frank nur noch den Kultursommer im Kopf, er hat ständig das Handy am Ohr gehabt.“ Vater und Sohn hoffen auf weitere Lockerungen in der Zeit der Corona-Pandemie: „Bei uns sind große Gruppen im Gespräch.“

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Zwei Stunden lang sorgte Markus Krebs, der den Aufstieg vom Fußball-Hooligan mit Stadionverbot zum gefeierten Künstler schaffte, für ausgelassene Stimmung beim Kultursommer-Auftakt. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann erzählte seine eigene Version des Märchens vom bösen Rumpelstilzchen, berichtete vom Besuch in seiner imaginären Stammkneipe namens „Schufa-Klause“ und Urlaubserlebnissen auf Mallorca. Das Hilfarther Publikum ging begeistert mit, quittierte jeden Spruch mit Gelächter.

Wegen Corona gelten bei Sodekamp-Dohmen andere Regeln: Wer den Kultursommer besuchen möchte, muss mindestens vier Eintrittskarten abnehmen. So möchte Frank Dohmen vermeiden, dass einzelne Tische nur mit zwei Gästen besetzt sind. Ganz besonders lobt er die gute Zusammenarbeit mit dem Hückelhovener Ordnungsamt, die stets konstruktiv sei.

Nach zwei Stunden ging Markus Krebs zufrieden von der Bühne. Nach der ausverkauften Premiere am Samstag wird er am nächsten Tag noch einmal auftreten – für den gefeierten Comedian ein echtes Stimmungsbarometer: „Hier ist alles ehrlich. Wenn ich vor 2000 Leuten auftrete, lacht immer irgendeiner. Aber hier kann ich richtig merken, ob’s knallt.“ Krebs ist „froh, mal wieder vor richtigen Menschen auftreten zu können, nicht nur im Autokino“.