Sinkende Schlüsselzuweisungen Hückelhoven plant Steuererhöhungen

Hückelhoven · Obwohl die Stadt auf einen Rekordgewinn bei der Gewerbesteuer hinarbeitet, spielt die Verwaltung mit dem Gedanken, die Grundsteuern A und B deutlich anzuheben. Was sich die Stadt davon verspricht.

Das Rathaus in Hückelhoven. Erstmals seit 2016 soll die Grundsteuer angehoben werden. 
  Archiv-Foto:    Ruth Klapproth

Das Rathaus in Hückelhoven. Erstmals seit 2016 soll die Grundsteuer angehoben werden. Archiv-Foto: Ruth Klapproth

Foto: Ruth Klapproth/RUTH KLAPPROTH

Die Stadt Hückelhoven steht vor einem neuen Rekord. Denn es zeichne sich ab, so sagte es Kämmerer Mario Schmitz kürzlich in der jüngsten Ratssitzung, dass das ohnehin schon gute Ergebnis der Gewerbesteuer aus dem Vorjahr, als 15,89 Millionen Euro erwirtschaftet wurden, nochmals übertroffen werden könne. „Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen bleibt die Stadt Hückelhoven finanzpolitisch auf klarem Kurs“, sagte der Kämmerer in seiner Haushaltsrede. Der Entwurf zeige, dass die Stadt auch in Krisenzeiten handlungsfähig bleibe, keinesfalls alles auf Stopp stelle und das, obwohl die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges, die Energiekrise, die hohe Inflation und die damit verbundenen Preissteigerungen den Haushalt an vielen Stellen belasten, führte er weiter aus. Bürgermeister Bernd Jansen ergänzte: „Verantwortlich für diese erfreuliche Tendenz sind in erster Linie weiterhin hohe Gewerbesteuernachzahlungen resultierend aus besseren Betriebsergebnissen der Jahre 2020 und 2021.“