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Projektwoche an der Peter-Jordan-Schule in Hückelhoven zum Thema Glück

Projektwoche an Peter-Jordan-Schule in Hückelhoven : Für diese Schüler bedeutet Glück, ein Pferd gerettet zu haben

Bei der Projektwoche der Hückelhovener Peter-Jordan-Schule stellte sich das Glück in vielen Formen dar. Das Ergebnis bot eine erstaunliche Vielfalt.

Wenn es ein Glück ist, ein kleines Fohlen vor dem Schlachter zu retten: Beim Schulfest präsentierten die knapp 200 Mädchen und Jungen der Peter-Jordan-Schule die Ergebnisse ihrer viertägigen Projektwoche zum Thema Glück.

In ihren Klassen hatten die Schülerinnen und Schüler, die die erste bis zehnte Klasse besuchen, unterschiedliche Projekte umgesetzt. Mit ihrer Lehrerin Sabine Göbel sammelten die Förderschüler Sachpreise und Spenden für eine besondere Tombola. Mit dem Erlös kauften sie in enger Zusammenarbeit mit dem Nörvenicher Verein Komet (steht für Kooperation Mensch und Tier) das junge Pferd zum Schlachtpreis und bewahrten es auf diese Weise vor einem grausamen Schicksal auf einem Schlachttransport ohne Futter und Wasser, zitternd und voller Angst. „Das ist uns schon zum zweiten Mal gelungen“, verriet die Pädagogin. Der Verein kümmert sich um ein neues Zuhause für das Tier.

Schulleiter Eike Krüger war stolz auf die Ergebnisse der Projektgruppen, die zu einer spektakulären Abseil-Aktion einluden, Smoothies selber mixten, Theater spielten oder Schlüsselanhänger herstellten. Glücksklee wurde gepflanzt, farbenfrohe Blumentöpfe wurden auf kreative Weise selbst gestaltet. Marienkäfer entstanden aus bemalten Steinen, auch Frisbeescheiben wurden von den Kindern und Jugendlichen gestaltet.

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Der Barfußpfad auf dem Schulhof sensibilisierte die eigene Körperwahrnehmung. Der Parcours war unter anderem mit Sand, Stroh, Kies, Gras und Schlamm ausgelegt. Beim Basketball kamen die sportlich interessierten Projektteilnehmer auf ihre Kosten, während in einigen Klassenräumen eifrig genäht, zusammengeklebt und gepinselt wurde. Die Mitglieder der Film- und Fotogruppe begleiteten ihre Mitschüler bei den Glücks-Aktivitäten und stellten die Projektwoche im Rahmen einer Fotorallye vor. Eine Ballonwand und ein Vorlesewettbewerb gehörten ebenfalls beim Schulfest zum umfassenden Angebot, das auch von den Eltern, Großeltern und Geschwistern begleitet wurde.

Zwei Projekte pro Schuljahr stehen bei den Mädchen und Jungen der Peter-Jordan-Schule auf dem Stundenplan, wie Schulleiter Krüger erläuterte. Gemeinsam hatten die Förderschüler erarbeitet, was Glück für sie bedeutet. Dabei waren sie auch der Frage nachgegangen, ob man Glück eigentlich teilen kann. Als sie das Thema Glück in verschiedenen Weltreligionen betrachteten, kamen sie zu der Erkenntnis, dass es viele Übereinstimmungen und Gemeinsamkeiten gebe.