Pfingstkirmes in Hückelhoven: Spektakuläre Kirmes-Augenblicke

Pfingstkirmes in Hückelhoven : Spektakuläre Kirmes-Augenblicke

Noch bis zum heutigen Dienstag laden rund 80 Schausteller, Händler und Gastronomie-Betriebe in die Hückelhovener Innenstadt ein. Beim Schützenfest stand Schülerprinzessin Katharina Pey im Mittelpunkt.

Kaiserwetter für die Schülerprinzessin: Bei strahlendem Sonnenschein stand Katharina Pey im Mittelpunkt des traditionellen Festumzugs mit großer Pfingstkirmes in Hückelhoven.

Warum es diesmal weder einen Schützenkönig noch einen Prinzen gab? „Leider hat beim Vogelschuss niemand den Vogel abgeschossen“, verriet Thomas Schaffrath, der Vorsitzende der Schützenbruderschaft Vom heiligsten Sakrament des Altares. Katharina stammt aus einer echten Schützenfamilie – nicht nur Papa Bernd ist in der Hückelhovener Bruderschaft aktiv. Opa Hermann-Josef Pey wurde beim stimmungsvollen Festabend im Hotel am Park sogar für seine 65-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Begleitet wurde Schülerprinzessin Katharina von zahlreichen Schützenbrüdern aus der ehemaligen Zechenstadt. Der musikalische Frühschoppen vorher wurde von den Mitgliedern des Hilfarther Instrumentalvereins und des Trommlercorps Leonardo Doveren gestaltet. Danach zogen die Schützen durch die City. Auch die Feuerwehrkameraden, das Trommlercorps aus Randerath, die katholische Frauengemeinschaft, die Hückelhovener Karnevalsgesellschaft (HKG) sowie einige Ehrengäste waren dabei.

Für spektakuläre Augenblicke sorgten die rund 80 Schausteller, Händler sowie Gastronomie-Betriebe nicht nur in ihrer bunten Budenstadt und auf den Fahrgeschäften rund um Gymnasium und Rathaus. Sie präsentierten den Hückelhovenern und ihren Gästen auch ein effektvolles Höhenfeuerwerk.

Wer den Nervenkitzel mag, kommt auf der Hückelhovener Pfingstkirmes, die am heutigen Dienstag ihren Abschluss findet, ganz auf seine Kosten. Kopfüber in rund 40 Metern Höhe Hückelhoven mal aus einer ganz neuen Perspektive erleben, dabei in fantasievollen Gondeln mit 360-Grad-Drehungen über den Kirmesplatz sausen: „Propeller“ hat Albert Ordelman aus dem niederländischen Apeldoorn sein rasantes Fahrgeschäft genannt, das etwas Mut von seinen Fahrgästen erfordert.

Nicht weniger abenteuerlich geht es bei „Time Machine“ zu. Zwei rotierende Kreisel bieten jeweils Platz für ein Dutzend Fahrgäste. Bis zu 42 Umdrehungen pro Minute sind möglich. Nachmittags, wenn vor allem Familien erwartet werden, schalten Betreiberin Tanja Luxem und ihr Team einen Gang runter - nur noch 30 Umdrehungen in der Minute.

Durch Wassersäulen laufen, dabei spannende Licht- und Nebeneffekte erleben: Aus dem thüringischen Rudolstadt kommt „Aqua Velis“, eine facettenreiche Mischung aus Labyrinth und Wasserspielen, die sich auf drei Etagen erstreckt. Aber auch Kirmes-Klassiker sind in Hückelhoven wieder vertreten – Losbuden, Kinderkarussell, die Raupenbahn mit heulender Sirene, einem sich absenkenden Dach aus Segeltuch und spektakulären Durchsagen sowie 24 kleine Autoscooter, die von insgesamt 10.000 Volt angetrieben werden und Fahrvergnügen ganz ohne Führerschein auf 300 Quadratmetern erlauben.

Wenn Kirmesbesuchern der Magen knurrt, werden an den Imbissständen noch bis heute Abend Pizza, Bratwurst, Backfisch, Crêpes, Dampfnudeln und andere Köstlichkeiten serviert.

Um den Geldbeutel nicht zu stark zu strapazieren, hatten Marktmeister Frank Koken und seine Schausteller-Kollegen im Vorfeld wieder günstige Kirmestaler verkauft. Happy-Hour-Aktionen bei der Eröffnung und weitere Rabatte zum heutigen Pfingstkirmes-Abschluss gehörten ebenfalls dazu.

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