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Lesung in Hückelhoven: Erzbischof Simon Ntamwana lebt Versöhnung

Lesung mit Autorin Angela Krumpen in Hückelhoven : Wie Erzbischof Simon Ntamwana Versöhnung lebt

Im Rahmen der Interkulturellen Woche spricht die Autorin Angela Krumpen mit dem Erzbischof aus Burundi über dessen außergewöhnliche Lebensgeschichte.

Am kommenden Dienstag, 28. September, haben Leserinnen und Leser die Möglichkeit, zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten zu treffen. Um 19 Uhr treffen im Gymnasium der Stadt Hückelhoven zwei Menschen aufeinander, die das Schwere, ja Schwerste kennen, aber nicht aufgeben, dass Menschen auch Wege – auch Wege der Versöhnung gehen können.

Die Rede ist von Journalistin und Autorin Angela Krumpen und von der Person, über die sie sprechen wird: Erzbischof Simon Ntamwana und sein furchtloser Weg für den Frieden. Angela Krumpen lässt nicht locker nach Menschen zu suchen, die gerade auch in Anbetracht schwerer Umstände, den Glauben an das Menschliche und Versöhnende nicht aufgeben. Als sie von der Versöhnungsarbeit des Erzbischofs Simon Ntamwana hörte, reiste sie zu ihm, um ihn und seine Arbeit kennen zu lernen.

Die Weltöffentlichkeit schaute um die Jahrtausendwende vor allem nach Ruanda, als auch in Burundi hunderttausende Menschen während des Völkermordes starben. Erzbischof Simon Ntamwana hat diese Tragödie am eigenen Leib erfahren: Über 100 seiner Familienmitglieder wurden getötet. Doch konsequent geht er den Weg der Versöhnung. Er gründete ein Hilfswerk, das zu einem Hoffnungsanker für zehntausende Menschen wurde. Heute arbeiten in seiner Organisation Opfer wie Täter des Völkermordes Seite an Seite, um die Wunden der Vergangenheit zu überwinden.

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Woche in Hückelhoven statt. Um eine Anmeldung unter 02461/99660 beziehungsweise unter eeb.juelich@ekir.de wird gebeten. Vor Ort gilt die 3G-Regel, Besucher und Interessierte sollen also ihren Impfnachweis, ein negatives Testergebnis oder den Nachweis einer Genesung mitbringen.

(mwi)