Sport in Hückelhoven Körper und Geist beim Judo schulen

Hückelhoven · In Hückelhoven kann man den Sport vom Kindesalter an lernen, im Judo-Club, der seit genau 60 Jahren besteht. Auch Erwachsene sind willkommen.

Beim Judo-Club Hückelhoven lernen die Kinder von klein auf.

Beim Judo-Club Hückelhoven lernen die Kinder von klein auf.

Foto: Willi Spichartz

Weißer, weiter Anzug mit Gürtel, nackte Füße, Mattenbelag in der Halle: Mehr braucht man nicht, um einen vielseitigen Sport auszuüben, der Beweglichkeit und allgemeine Fitness fördert: Judo. In Hückelhoven kann man das vom Kindesalter an lernen, im Judo-Club, der seit genau 60 Jahren besteht.

„Das Ziel ist“, so erläutert der Judo-Club Hückelhoven 1963, „die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten, der Beweglichkeit, der Koordination und die Stärkung des körperlichen Bewegungsapparates.“

Und dazu bietet der Verein in der Sporthalle des Schulzentrums In der Schlee 101 dienstags und freitags Training für Kinder und Erwachsene an. Kinder lernen dabei das „faire Rangeln nach Regeln und das Spielen in der Gruppe“. Hier sind Kinder ab sechs Jahren willkommen, die an beiden Tagen von 17.30 Uhr bis 19 Uhr von den lizenzierten Übungsleitern Olga Fertikova und Eckbert Kentsch angeleitet werden.

Erwachsene ab 14 Jahren können Judo trainieren zur persönlichen Eigensicherung an beiden Tagen von 19.30 bis 21 Uhr. Die ersten vier Übungsstunden bietet der Verein als kostenlose „Schnupperstunden“ an, die Mitgliedschaft kostet anschließend 14 Euro im Monat, für Familien gibt es Ermäßigungen.

Gründer des Vereins 1963 sind Wiltrud und Ernst Henning, der vor wenigen Monaten verstorben ist, beide waren und sind immer noch Motoren in der Gemeinschaft. Judo ist eigentlich noch gar nicht so alt, wurde vor etwas mehr als 130 Jahren in Japan aus mehreren traditionellen Stilen entwickelt und ist nicht nur eine (Kampf-)Sportart, sondern dient auch der Persönlichkeitsbildung mit Philosophie-Elementen. Es soll das mentale Wohlergehen ebenso fördern wie den Einsatz von Körper und Geist koordinieren.

„Judo“ kann man mit „sanfter Weg“ übersetzen, das aus dem uralten „Jiu-Jitsu“ entstanden ist. Heute in erster Linie als Wettkampfsport in 150 Ländern und bei Olympischen Spielen vertreten, gelten Regeln auch der Achtung der Persönlichkeiten und der Höflichkeit der sportlichen Mitbewerber. Anmeldung und Auskunft: 02433/2363.

(isp)