Kindergarten Sternschnuppe Hückelhoven gebommt neues Spielgelände

Kindergarten Schaufenberg : Spielgarten für die „Sternschnuppe“

Das Spielgelände und die Geräte an der Städtischen Kita Schaufenberg sind in die Jahre gekommen. Im Jugendhilfeausschuss wurden Pläne für eine neu gestaltete Außen­fläche vorgestellt. 90.000 Euro stehen für die Maßnahmen zur Verfügung.

Schon Ende 2015 hatte der Stadtrat beschlossen, das Außengelände der Städtischen Kita „Sternschnuppe“ zu überplanen. Die Realisierung erwies sich jedoch als schwierig bei dem Gelände mit altem Baumbestand und einem Spielhügel. Von sieben kontaktierten Firmen habe nur eine ein Angebot für die Sanierung des Spielhügels abgegeben, teilte die Verwaltung in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses mit. Ein Landschaftsarchitekt habe wegen seiner Auftragslage direkt abgesagt. Daher musste die Planung für 2018 auf das nächste Jahr verschoben werden. Doch nun stellte Uwe Kreutz von der Abteilung für Straßenbau Pläne für ein neues Spielgelände vor.

Mitarbeiterinnen der Kita und das Jugendamt haben gemeinsam eine Auswahl aus Vorschlägen der Firma Quappen getroffen. Und die Kinder können sich nun auf einige neue Spielgeräte freuen, die laut Zeitplan schon Mitte Oktober montiert werden. Die alte Hütte wird abgerissen, an dieser Stelle soll auf Pflaster eine neue Blockhütte als Material- und Spielhaus errichtet werden, 3,50 mal 5,50 Meter groß mit Pultdach. Damit die Hütte bei Regen nicht „auf nassen Füßen“ steht, wird das zurzeit zu den Nachbarn hin abfallende Gelände angehoben.

Eine ähnliche Matschanlage der Firma Kaiser & Kühne wird die Kita Schaufenberg bekommen. Foto: Kaiser & Kühne

Der Spielhügel mit Rutsche, an dem unter anderem alte Reifen verbaut sind, wird überarbeitet. „Der hat sich abgespielt“, stellte Uwe Kreutz vor dem Ausschuss lakonisch fest. Plan gezogen wird das Gelände aber nicht. „Der Hügel hat einen tollen Spielwert“, so Kreutz weiter. Er bekommt einen neuen Holzturm mit Netztunnel, Podesten, Leitern und einer Rutsche. Die alte Federwippe wird ausgetauscht gegen ein Wippgerät mit Lenkergriff wie bei einem Kinderrad, auf dem dann nur noch ein Kind sitzen kann. Ein Wackeltier, das noch gut erhalten ist, wird auf dem Gelände einen neuen Platz bekommen. Für die neuen Spielgeräte sind rund 43.000 Euro veranschlagt.

Entsorgt werden neben dem Spielhaus auch der alte Sandspieltisch und die Matschanlage – die waren laut Verwaltung nicht mehr zu retten. Dafür wird bei der Firma Kaiser & Kühne ein neuer Matschtisch mit Rinnen, Bottichen und einer schräg laufenden Spirale aus Edelstahl bestellt, der rund 17.000 Euro kostet. Statt einer Wasserpumpe will die Stadt einen kostengünstigen und leicht zu wartenden „Gardena-Anschluss“ am Gebäude nutzen. Dafür muss nur ein Schlauch durch ein Leerrohr unter dem Weg verlegt werden. Mit der neuen Anlage wird der Sandspielbereich größer ausfallen. Für den Landschaftsbau – mit Fallschutz an den Spielgeräten – hat die Stadt rund 30.000 Euro beanschlagt, so wird der neue Spielgarten am Ende mit rund 90.000 Euro zu Buche schlagen.

Alle Kinder, auch die Zweijährigen, sollen die neue Spielfläche gemeinsam nutzen können, sagte Kindergartenleiterin Sandra Ortmann auf Nachfrage. Zum Schutz der Kleinsten gibt es aber Zeiten und Regeln, wenn die „Großen“ etwa Fußball spielen wollen.

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