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Hückelhoven: Zustimmung im Stadtrat für mehr Wildblumenwiesen, Neubau am Kapbuschsee und Grundschule Kleingladbach

Hückelhovens Stadtrat beschließt : Kein Klimanotstand, aber mehr Wildblumenwiesen beschlossen

Gut für Insekten: Stadtrat beschließt mehr Wildblumenweisen. Gut für Kinder: Grundschule soll Eigenständig bleiben.

In Hückelhoven wird kein Klimanotstand ausgerufen. Dazu hatten die Jusos Kreis Heinsberg und die Freidenkerschaft Hückelhoven den Stadtrat aufgefordert. Während die Freidenkerschaft ihren Antrag vor der Abstimmung zurückziehen ließ, blieb die Juso-Forderung bestehen, wurde aber von nur elf Ratsmitgliedern unterstützt. Die Stadt Hückelhoven hatte stattdessen bereits in den Fachausschüssen zugesagt, das Klimaschutzkonzept von 2013 mit der Politik überarbeiten zu wollen. Dies soll in den nächsten Monaten geschehen.

Zustimmung erhielt im Stadtrat der Antrag der CDU, weitere Wildblumenwiesen im Stadtgebiet anzulegen und künftig vermehrt heimische Laubbäume an Straßenrändern zu pflanzen. Angenommen wurde das Vorhaben bei zwei Enthaltungen.

Einstimmigkeit herrschte bei dem Projekt, am Naturseebad Kapbusch neue Umkleide- und Kassen-Anlagen zu bauen und dies mit dem Vorhaben eines privaten Investors zu verbinden, der dort für die Gastronomie neu bauen will.

Durch ein einstimmiges Ratsvotum kann Hückelhoven außerdem die im Fachausschuss angekündigten Maßnahmen ergreifen, um die Eigenständigkeit der Grundschule Kleingladbach zu erhalten. Aufgrund der zu erwartenden Schülerzahlen für die nächsten Jahre muss davon ausgegangen werden, dass der Standort immer weniger Schüler aufnimmt und in einigen Jahren als Grundschule mit weniger als der Mindestschülerzahl 92 seine Eigenständigkeit verlieren würde. Zum Erhalt soll jetzt beispielsweise die Einrichtung einer internationalen Vorbereitungsklasse für ab dem Sommer 2020 aus dem Ausland neu zugewanderte Schüler dienen.