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Hückelhoven: Platz drei für As-Ka-Do im Bundesfinale der Sterne des Sports

Sterne des Sports : Hückelhovener Verein von Bundespräsident Steinmeier ausgezeichnet

Ein goldener Stern, 5000 Euro und Glückwünsche von Steinmeier. Das Projekt „Young Minds“ hat den Verein As-Ka-Do weit gebracht. Die Hückelhovener setzen auf Sport und politische Bildung.

Schöner Erfolg für den Hückelhovener Verein As-Ka-Do: Bei Bundesfinale der Sterne des Sports erreichten die Hückelhover Platz drei. Mit Spannung war das Bundesfinale in Berlin erwartet worden. Nur fand es digital statt: Die 17 fürs Finale qualifizierten Vereine schalteten sich nach Berlin, dort wartete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf die engagierten Vereine, um ihnen die Preise zu überreichen und ihnen für ihr Engagement zu danken.

Vorstandsmitglied Kaan Cevahir bekannte bei der Preisverleihung: „Ich bin ganz aus der Puste. Es erfüllt mich mit Demut, dass wir als kleiner und ländlicher Verein so weit gekommen sind.“ Platz drei bedeutet auch 5000 Euro Preisgeld.

Die „Sterne des Sports“ sind Deutschlands wichtigster Vereinswettbewerb im Breitensport. Der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken zeichnen Sportvereine aus, die sich über ihr sportliches Angebot hinaus besonders gesellschaftlich engagieren. Die Vielfalt der Angebote der Vereine zeigte sich nicht erst im Bundesfinale. Allen gemeinsam ist, dass sie die Menschen, die Gesellschaft mitnehmen. As-Ka-Do macht das mit Sport und Bildung: Meinungsbildung, Meinungsvielfalt sind die Stichworte. Die Hückelhovener haben daran gearbeitet, mit ihrem viel beachteten Projekt „Young Minds“ junge Menschen gesellschaftlich und politisch zu bilden.

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Bei der Preisverleihung in Berlin, sagte Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein, Vereine seien Hoffnung in der Pandemie und halten die Gesellschaft am Laufen. Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, bekannte, mehr für die Vereine an der Basis tun zu müssen. Bundespräsident Steinmeier unterstrich, die Politik müsse dafür sorgen, dass ehrenamtliche Arbeit attraktiver werde, das Ehrenamt sei unerlässlich für die Gesellschaft.