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Hückelhoven: Mehr Fachkräfte für die Kinder- und Jugendarbeit

Aus dem Hückelhovener Jugendhilfeausschuss : Mehr Fachkräfte für die Kinder- und Jugendarbeit

Wie wichtig die offene Kinder- und Jugendarbeit und die mobile Jugendarbeit sind, wurde in den vergangenen gut anderthalb Jahren durch die Corona-Pandemie mehr als deutlich.

Den Kindern und Jugendlichen eine Anlaufstelle zu bieten, Abwechslung zu schaffen und sie auf andere Gedanken bringen, all das haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit in dieser Zeit auch unter teils strengen Auflagen und mit Einschränkungen leisten müssen. Und das auf einem Gebiet, wo tendenziell eher Personalknappheit herrscht.

Um dem entgegenzuwirken und die Kinder- und Jugendarbeit für die kommenden Jahre nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern auch zu verbessern und ausbauen zu können, wird die Verwaltung der Stadt Hückelhoven die Personalkapazitäten aufstocken. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses auf den Weg gebracht. Frank Martin, Leiter des Jugendamtes der Stadt Hückelhoven, stellte im Ausschuss die Situation des Jugendheims St. Lambertus Katho vor und legte dar, dass die Anforderungen an die pädagogische Arbeit in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen sei.

Dies sei trotz der Hilfe von ehrenamtlichen Kräften nicht mehr in dem erforderlichen Maße zu stemmen. Um dem künftig gerecht zu werden, werde eine zusätzliche Vollzeitstelle geschaffen. „Die Gegebenheiten wurden seitens der Verwaltung gründlich geprüft. Aus Sicht der Verwaltung ist eine Aufstockung der Fachkraftstelle für das Jugendheim St. Lambertus Katho geboten, um die erforderlichen und angemessenen Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit für Hückelhoven-Zentrum und die Stadtteile Baal, Brachelen, Doveren und Kleingaldbach zu gewährleisten“, heißt es in der Beschlussvorlage.

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Bei den anwesenden Ausschussmitgliedern sorgte die Entscheidung fraktionsübergreifend für Begeisterung. Alle sind froh, dass das Personal aufgestockt werde. So seien nicht nur krankheitsbedingte Ausfälle besser zu kompensieren, sondern auch eine intensivere Betreuung zu leisten.