Hückelhoven: Interesse an Berufsbörse des Gymnasiums gewachsen

Berufsbörse in Hückelhoven : „Starthilfe“ für die Berufsplanung

Die dritte Berufsinformationsbörse im Gymnasium Hückelhoven zeigte unterschiedliche Karrierewege in Studium und Ausbildung auf – auch mit regionalem Bezug. Das Interesse der Besucher und Aussteller daran ist gewachsen.

Wohin soll es nach dem Abitur gehen? Auch wenn einige Schüler schon eine ganz konkrete Vorstellung von ihrer Zukunft haben, ist das für viele in der Oberstufe noch unklar. In Form der Berufsinformationsbörse gibt das Gymnasium Hückelhoven seinen Schülern seit einigen Jahren eine Möglichkeit zur Orientierung und damit sozusagen eine „Starthilfe“ für die Berufsplanung an die Hand. Nun fand die dritte Berufsbörse der Schule statt und zeigte den Jugendlichen zahlreiche Wege auf, um sich beruflich zu entfalten.

Vertreter und Betriebe ganz unterschiedlicher Berufssparten waren vertreten, so konnten sich die Schüler unter anderem über Zukunftsperspektiven in den Bereichen Pädagogik, Gesundheit und Soziales informieren, aber auch in Recht und Verwaltung, Polizei und Justiz hineinschnuppern oder sich über ihre Möglichkeiten in den Branchen Finanzen, Versicherung, IT und Computer, Elektrotechnik und Maschinenbau oder Architektur schlau machen. Mit der Fontys Universität aus Venlo war zum zweiten Mal eine niederländische Hochschule als Ausstellerin dabei. Auch der Studien- und Berufsberater Stefan Biernath von der Agentur für Arbeit gab in Vorträgen und Einzelgesprächen hilfreiche Tipps zur Wahl des richtigen Berufsfeldes und für erfolgreiche Bewerbungen.

Seit diesem Jahr findet die Berufsbörse offiziell immer im zweijährigen Rhythmus statt. Als verpflichtende Schulveranstaltung gilt sie neuerdings nur noch für die Schüler der Jahrgangsstufen EF und Q1, die Schüler der neunten Klassen und der Q2 sind aber dennoch eingeladen. Dieses freiwillige Angebot haben auch viele Jugendliche wahrgenommen. „Ich wollte mir dieses Jahr schon einmal einen Überblick verschaffen und die Möglichkeiten aussieben, die für mich nicht in Frage kommen – so kann ich mich im nächsten Jahr gezielter informieren“, sagte Moa Storms aus der 9c.

Auch ihre Mitschüler machten sich frühzeitig Gedanken, wo sie beispielsweise ihr Schulpraktikum absolvieren möchten. „Insgesamt war das Echo größer als in den Vorjahren, und auch die Eltern haben sich vermehrt informiert und engagiert“, bemerkte Lehrerin Annelore Hecker. Als Koordinatorin für Studien- und Berufsorientierung ist sie mit ihrem Kollegen Ulrich Latour federführend für die Organisation der Berufsbörse verantwortlich. Das Interesse von teilnehmenden Betrieben wüchse, außerdem sei auch zu beobachten, dass die Aussteller untereinander wertvolle Kontakte knüpften.

Ein Service-Team unter Lehrerin Stephanie Houben sorgte sich gemeinsam mit Larissa Kisser und Sabine Mathey aus der Elternpflegschaft um die Verpflegung der Aussteller. Dazu sorgten Schüler der Technik-AG, wie Marius Sachsenhausen und Louis Kuß, schon seit dem Vortag für einen reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen und halfen den Ausstellern beim Aufbau ihrer Geräte.