Hückelhoven: Gospelworkshop mit zwei Chören

Gemeinsam gesungen : Gospelworkshop, der Sänger verbindet

Die Mitglieder der beiden Chöre One of us und Klangfarben trafen sich zum Gospelworkshop. Das Abschlusskonzert begeisterte.

Diese Zusammenarbeit hat längst Tradition: Schon seit 13 Jahren kommen die sangesfreudigen Mitglieder der beiden Chöre One of us und Klangfarben einmal im Jahr zusammen, um unter der Gesamtleitung des Hückelhovener Kantors Georg Pusch im Rahmen eines Gospel-Workshops neue Lieder einzustudieren.

Das musikalische Angebot der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) stieß diesmal auf besonders große Resonanz. 60 Teilnehmer waren zu verzeichnen – Rekord, wie Thomas Schmidt, Vorstandsmitglied bei One of us, stolz verkündete. Zum großen Abschlusskonzert war die Pfarrkirche St. Lambertus wieder einmal voll besetzt. Hier präsentierten die Hobbysängerinnen und -sänger rund eine Stunde lang ein facettenreiches Programm, das sie gemeinsam an drei Tagen erarbeitet hatten.

Die musikalische Bandbreite reichte von Popmusik, Jazzklängen und Gospelsongs bis zu temperamentvollen lateinamerikanischen Rhythmen. Mehrfach war beim Konzert auch der Einsatz des begeisterten Publikums gefragt. Ganz in Schwarz gekleidet, zogen die Workshop-Teilnehmer durch das Kirchenschiff nach vorn zum Altar. Schon beim ersten Lied, Rieks Veenkers „Canon in swing“, bat Gesamtleiter Georg Pusch die Zuhörer um Unterstützung in Form eines gemeinsam gesungenen „Shoo-bi-da-ba“: „Das geht dann besser.“

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Marry Donellys „I have a dream“ in Anlehnung an das berühmte Martin-Luther-King-Zitat gehörte ebenso zum Repertoire wie John Rutters „Schau auf die Welt“, Kai Lünnemanns „Get on up“ oder auch Stings Erfolgshit „Fields of gold“. Thomas Gabriels schwungvolles „Señor, ten piedad“ mit lateinamerikanischem Einschlag gelang den Sängerinnen und Sängern ebenso vortrefflich wie Ray Charles‘ „Hit the road, Jack“ und Ed Sheerans „Perfect“.

Mit Namikas „Je ne parle pas français“ zeigten die Akteure, dass sie auch aktuelle Popmusik als Chor-Arrangement umsetzen können. Mit „Deine Zukunft kennst du nicht“ verabschiedeten sich die Sänger von ihrem Publikum in der Lambertus-Kirche. Ohne Zugaben durften sie nicht ziehen.

Im katholischen Jugendheim sowie im benachbarten Pfarrzentrum Burg hatten die stimmgewaltigen Frauen und Männer – jüngste Teilnehmerin war die 13-jährige Mandy Coenen aus Millich – das abwechslungsreiche Konzertprogramm eingeübt. Workshop-Leiter Georg Pusch setzte dabei auf das Dozenten-Team, das sich schon im vergangenen Jahr bewährt hatte: Maria Slagboom vom Jungen Chor Geilenkirchen-Hünshoven und Timo Merki (Gospelchor rejoiSing Erkelenz). Mit diesem „Dreigestirn“ habe man gute Erfahrungen gemacht, betonte Thomas Schmidt in seiner kurzen Ansprache. Vorher habe man die beteiligten Dozenten öfters gewechselt.

Neben einigen jungen Gastsängern, die die Dozenten mitgebracht hatten nach Hückelhoven, verstärkten Marvin Volkmer am Klavier, Roman Wollenhaupt (E-Bass) und Simon Lechner (Cajon) die gelungene Darbietung der Workshop-Teilnehmer.

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