Hückelhoven: Ernennung zweier Beigeordneter und eines Kämmerers sowie Verabschiedung von Hemut Holländer

Überraschung im Hückelhovener Ratssaal : Ernennungsurkunden und Abschieds-Torte

Im Hauptausschuss wurden zwei Beigeordnete ernannt und der neue Kämmerer bestellt. Für Helmut Holländer gab es eine große Überraschung.

Eine Sitzungsunterbrechung hat es im Hückelhovener Ratssaal schon öfter gegeben. Allerdings noch nie eine mit Kuchentellern und Torte für alle. Für Kämmerer Helmut Holländer, der am 24. Mai in den Ruhestand verabschiedet wird, war es die letzte Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses – und eine gelungene Überraschung. Bürgermeister Bernd Jansen ließ Hauptamtsleiter Holger Loogen eine respektable Schwarzwälder-Kirsch-Torte hereinbringen, auf der das Deckblatt von Holländers letztem Haushalt prangte.

Vor dem Kuchenschmaus stand aber eine offizielle Amtshandlung, zu der Jansen feierlich die Amtskette trug: die Ernennung zweier Beigeordneter und Bestellung des neuen Kämmerers. Nach Holländers Ausscheiden ist ab 1. Juni Achim Ortmanns Erster Beigeordneter und allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, Thorsten de Haas ist für die Dauer von acht Jahren zum II. Beigeordneten gewählt. Urkunde und Blumen gab es für die beiden sowie den neuen Kämmerer Mario Schmitz.

Für die Kandidaten hatte es jeweils ein einstimmiges Votum im Stadtrat gegeben. „Es sind keine Unbekannten, sehr gut ausgebildet“, sagte Bürgermeister Bernd Jansen. „Für solche wichtigen Positionen war geplant, möglichst Kandidaten aus den eigenen Reihen zu finden.“ Der Verwaltungsvorstand, dem die Neuen angehören, sei „hart in der Sache, aber bei uns wird auch gelacht“. Laut Jansen sitzen da „bodenständige Menschen am Tisch, die mit Herzlichkeit und Engagement arbeiten“. Der Bürgermeister kündigte viel Arbeit an: „Wir haben viel vor in der Stadt, die Herausforderungen der nächsten fünf Jahre sind riesig.“

Helmut Holländer dankte für die süße Überraschung. Er ist bis heute stolz, dass es keinen Haushalt gab, der nicht verabschiedet worden wäre. Die erfolgreiche Arbeit sei aber nicht möglich gewesen ohne seine Kollegen und das Votum der Fraktionen im Rat. Um die Zukunft Hückelhovens sorgt er sich nicht: „Ich gehe davon aus, dass sich die Stadt gut entwickeln wird. Neue Leute haben neue Ideen. Und neue Ideen braucht das Land.“ Nach den Formalien ließen sich alle die „Haushalts-Torte“ schmecken.

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