Handwerks- und Hobbykunstausstellung in der Realschule Ratheim

5. Handwerker- und Künstlermarkt in Ratheim : Handwerks- und Hobbykunst kreativ und nachhaltig

An zwei Tagen präsentierten 47 Aussteller ihre fantasievoll und geschickt gearbeiteten Erzeugnisse in der Ratheimer Realschule.

Die hohe gläserne Kuppel des lichtdurchfluteten großen Forums der Realschule verschaffte den 47 Ausstellern ein beeindruckendes Ambiente: Die Räume botet gute Voraussetzungen dafür, die kreative Handwerks- und Hobbykunst eindrucksvoll zu präsentieren. Die Stände waren auf zwei Ebenen verteilt und die Besucher hatten viel Platz, sich zwischen den Angeboten zu bewegen. Es war bereits der 5. Handwerker- und Künstlermarkt, der auf Hückelhovener Stadtgebiet zum Schauen und Stöbern in Vorbereitung auf die adventliche Zeit stattfand. Stellvertretender Bürgermeister Dieter Geitner und FDP-Landtagsabgeordneter Stefan Lenzen statteten der Veranstaltung zum kleinen Jubiläum einen Besuch ab.

Erstmals an zwei Tagen anstatt an einem Tag lief die Ausstellung, die zudem erstmals von Franzjosef Rübben mit Helferteam organisiert wurde. Etwa sieben Teilnehmer mehr als zuvor waren aus nah und fern – auch aus Dortmund oder Mönchengladbach – hergekommen. Die meisten stammten jedoch aus dem Kreis Heinsberg, wie Rübben erzählte. Traditionell findet der nächste Markt kommendes Jahr im Hückelhovener Gymnasium statt – übernächstes Jahr ist er dann wieder in Ratheim zu finden. Als wichtige Merkmale des Gezeigten machte Stefan Lenzen Nachhaltigkeit und Ökologie aus. So hatte beispielsweise Karin Bongwald von Karin‘s Näh- und Bügelstübchen in Heinsberg aus Jeanshosen schicke, trendige Taschen sowie aus Reißverschlüssen kleine Mäppchen hergestellt. Darüber hinaus zeugten kunstvoll bearbeitete Bücher von Einfallsreichtum. Oder Hedwig Jansen aus Wassenberg stellte ihre veganen Schafsfelle neben gefilzter Alltagsware aus: Die gereinigten, gefilzten und weiter bearbeiteten Schuren ihrer Schafe eigneten sich als wärmende Unterlage oder zu dekorativen Zwecken. Und künstlerisch ansprechend hatte etwa Margrit Göwe, die auch beim Gerderhahner Weihnachtsdorf dabei sein wird, auf Glaslaternen oder Gläsern Glasmosaike aufgearbeitet. Deren unterschiedliche Brände und Formen machten den besonderen Reiz der Objekte aus, die beleuchtet ihre volle Wirkung entfalteten. Dazu fädelte Schmuckverkäuferin Margarete Simons aus Holzweiler vor den Augen der Neugierigen kleine Perlen auf. Wie hängende Deko-Objekte aus Kombinationen von Federn, Hölzern oder Filzstücken gefertigt werden, war an anderer Stelle anzusehen.

Und Windspiele aus Metall und weiteren Materialien, Miniquilts, fransige Schnüffelteppiche für Hunde, adventliche Kreationen, Tiffany-Glaskunst, Grußkarten, Papier- und Holzkunst, Strick- und Nähwaren oder Taschen rundeten die vielfältige Schau ab.

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