Gesamtschule Ratheim Mini-WM im Borussia-Park

Ratheim : Schüler erfolgreich bei der Mini-WM

Die Fünftklässler der Ratheimer Leonardo da Vinci-Gesamtschule waren im Borussia-Park aktiv.

Finale, Finale“, rufen und schreien die Schüler der fünften Klassen. Was war passiert? Im spannenden Halbfinale der Mini-WM gewann die Schweiz gegen Südkorea (Franz-Meyers-Gymnasium) mit 1:0 und freute sich jetzt auf das Finale gegen das Team des Iran (Albertus-Magnus-Gymnasium). Kürzlich nahm die Leonardo da Vinci-Gesamtschule am „Mini-WM-Fußball-Turnier der Fünften Klassen“, ausgerichtet von der AOK, teil.

Die Freude war groß, als die Ratheimer Fünftklässler erfuhren, dass sie an diesem Turnier teilnehmen durften. Insgesamt traten 28 Teams an, um den WM-Pokal zu gewinnen. Jedem Team wurde im Vorfeld ein Land zugelost, das sie während des Turniers vertreten sollten. Die Ratheimer wurden so zum Schweizer Nationalteam, der sogenannten „Nati“ mit dem Schlachtruf „Hopp Schwiiz Hopp“. Mit dem Trikot in den Farben der Schweiz (weißes Kreuz auf rotem Grund) starteten die Ratheimer Gesamtschüler im ersten Gruppenspiel gegen Brasilien (Bischöfliche Marienschule). Das Spiel endete 1:1.

Im zweiten Spiel gewannen „Die Schwiizer“ locker mit 2:0 gegen Costa-Rica (Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk). Die Freude war groß, vielleicht zu groß, denn schon im dritten Spiel wurde die „Nati“ wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Leider konnte die 1:0-Führung nicht verteidigt werden. Den starken Nigerianern (Realschule an der Niers) gelang es, innerhalb einer Minute mit 1:2 davonzuziehen. Die erste Niederlage galt es zu verarbeiten. Die Nati musste zum Team werden, in dem jeder für jeden spielte und kämpfte.

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Kurzum: Die „Nati“ hielt dem Druck stand. Sieg gegen Kroatien (Städt. Edith-Stein-Realschule) mit 1:0, Sieg gegen Deutschland (Leonardo da Vinci Gesamtschule Willich-Anrath) mit 3:0, und dann folgte auch noch der Sieg im Lokalderby gegen Island (Realschule Ratheim) mit 3:1. Ganz nach dem Schulmotto „Wir stehen füreinander ein“ ging es ins Halbfinale gegen Südkorea. Trotz hoher Überlegenheit gab es nur einen knappen Sieg mit 1:0.

Das Finale war erreicht – gerechnet hatte mit diesem Erfolg wohl niemand. Finalgegner sollte der Iran sein. Nach Ablauf der regulären Spielzeit stand es immer noch unentschieden; Kunststück, in beiden Toren standen die besten Goalies (Schweizer Bezeichnung für Torhüter) des Turniers. Das Elfmeterschießen musste also her, das Ratheim für sich entschied – die Schweiz wurde demnach Weltmeister. Für die Statistik: acht Spiele, davon sechs Siege, eine Niederlage, ein Unentschieden / bester Torhüter: Erik Engels, bester Torschütze und Kapitän: Sam Färber (zehn Tore), außerdem zur Mannschaft gehörten: Tim Sieben (Siegtreffer), Kai Schrammen, Bünjamin Acikgöz, Jaden Schlebusch, Muharrem Kurtal, Elias Masur und Coach Joachim Riess.

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