Fest der Stadt Hückelhoven für 180 Ehrenamtler vor dem Haus am See in Ratheim

Stadt Hückelhoven hatte eingeladen : Dankeschön für ehrenamtlichen Einsatz

Knapp 180 Vertreter von Vereinen und Hilfsorganisationen feierten mit beim achten Ehrenamtler-Fest der Stadt Hückelhoven am Adolfosee.

Spanferkel vom Grill, Salat-Buffet und Stadtverordnete, die als Kellnerinnen und Kellner die zahlreichen Gäste unermüdlich mit kalten Getränken versorgten: Knapp 180 Ehrenamtler aus dem gesamten Stadtgebiet feierten mit, als Bürgermeister Bernd Jansen nach Ratheim ins Bürgerhaus am See eingeladen hatte.

Bereits seit acht Jahren sagt die Stadt Hückelhoven auf diese Weise Dankeschön zu den engagierten Mitgliedern von Vereinen oder Hilfsorganisationen. Man habe damals eine Anerkennung schaffen wollen, „um zu würdigen, was geleistet wird“, machte der Verwaltungschef in seiner Ansprache auf dem Seegrundstück am Ratheimer Adolfosee deutlich. Rat und Verwaltung könnten diese Aufgaben gar nicht übernehmen. Jansen gab einen kurzen Einblick in das breit gefächerte Spektrum der freiwilligen Helfer, die zum Beispiel für Nachbarn Einkäufe erledigten oder Hausaufgabenbetreuung für Schulkinder übernähmen.

Die große Ehrenamtler-Sause ist laut Bürgermeister Jansen überaus beliebt. Viele Teilnehmer seien froh, bei dieser Gelegenheit Menschen wiederzutreffen, die sie oft schon seit Jahren nicht mehr gesehen hätten. „Overdressed“ nannte der Erste Bürger sein Auftreten im dunklen Anzug, den er später gegen eine Jeans eintauschte. Der Grund: Jansen kam von der Abiturfeier der Hückelhovener Gymnasiasten, die mit rund einstündiger Verspätung begonnen hatte. Die frisch gebackenen Abiturienten hatten sich zur Feier ihres ganz besonderen Tages einen Limousinen-Service bestellt, hatten sich in den spektakulären Autos durch das gesamte Stadtgebiet chauffieren lassen. Und hatten dabei, wie Jansen schmunzelnd verriet, wohl „unterschätzt, wie groß Hückelhoven ist“.

Bei sommerlichen Temperaturen saßen die Gäste des schon traditionellen Ehrenamtler-Fests draußen an langen Holztischen zusammen. Nach dem Abendessen unter freiem Himmel spendierte der Hückelhovener Bürgermeister noch Eis. Wie schon in den vergangenen Jahren war ein kostenloser Shuttle-Service eingerichtet worden. Mitarbeiter der Stadtverwaltung brachten die geladenen Gäste auf Wunsch bis Mitternacht nach Hause.

Bereits im Frühjahr hatten Vereine, Organisationen und Privatpersonen die Möglichkeit, verdiente  Ehrenamtler für das beliebte Sommerfest am See zu nominieren und die Vorschläge im Rathaus der ehemaligen Zechenstadt einzureichen. Wer nicht berücksichtigt werden konnte, soll im kommenden Jahr dabei sein, so das Versprechen der Verwaltung.

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