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Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung in Hückelhoven findet weiter statt

Büro von drei Trägern in Hückelhoven : Wichtige Teilhabeberatung wird fortgeführt

Gerade Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung sind von der Pandemie besonders betroffen. Sie sollten sich nicht scheuen, die unabhängige Beratungsstelle von Via Nobis, Lebenshilfe und Caritas aufzusuchen.

Die Träger Katharina Kasper ViaNobis, Lebenshilfe Heinsberg und Caritasverband haben vor einem Jahr gemeinsam die Ergänzende unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) an der Jülicher Straße gestartet. Die vier Berater erhalten ihr Angebot auch in Corona-Zeiten aufrecht.

Gerade in der aktuellen Situation sind Menschen mit Behinderungen, chronischen oder psychischen Erkrankungen in besonderem Ausmaß von der Pandemie betroffen, beispielsweise durch den Wegfall von Pflege- oder Assistenzkräften oder der sozialen Isolierung in den Einrichtungen der Behindertenhilfe. Viele Unterstützungsangebote mussten ihre Tätigkeit einstellen oder reduzieren. Es treten viele Fragen auf, die mit den bisherigen Erfahrungen nicht beantwortet werden können. „Dazu vermeiden derzeit viele Menschen den persönlichen Kontakt zu Beratungsstellen aus Angst vor Ansteckung. Dadurch können Ansprüche verfallen oder mögliche Unterstützungsdienste nicht genutzt werden. Damit dies nicht geschieht, Ansprüche gewahrt werden können und Menschen mit Behinderung Unterstützung in dieser besonderen Situation erfahren, findet die Beratung weiterhin statt“, teilt Martina Flügel mit. Oft reiche ein Telefonat, um Informationen zu erhalten oder offene Fragen zu klären.

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Die EUTB berät Menschen mit Behinderung, von Behinderung bedrohte Menschen oder deren Angehörige zu allen Fragen der Rehabilitation und Teilhabe. Die Beratung erfolgt auf der Grundlage der individuellen Lebenssituation und richtet sich einzig nach persönlichem Bedarf und Fragen jedes Einzelnen.

Die Teilhabeberater und -beraterinnen informieren und beraten über Reha- und Teilhabeleistungen nach dem SGB IX sowie anderen Leistungsgesetzen. Im Vorfeld der Beantragung von Leistungen unterstützen sie die Ratsuchenden dabei herauszufinden, welche Leistungen für sie oder Angehörige in Betracht kommen. Sie informieren über Hilfsangebote, Zuständigkeiten und Leistungsansprüche, helfen bei Anträgen oder vermitteln für weitere Unterstützung an die jeweiligen Stellen. Die Teilhabeberater verstehen sich als „Lotse im System“, um jedem Menschen die ihm zustehende Unterstützung zur Inklusion zukommen zu lassen und ihm zu selbstbestimmten Entscheidungen zu verhelfen. Die ergänzende Beratung ist kostenlos und unabhängig von Trägern, die Leistungen bezahlen.

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