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Emilio's Jump and Fun Park: Ein Freizeitpark in Hückelhoven

Alternative für Daheimgebliebene : Ein kleiner Freizeitpark in Hückelhoven

Hüpfburgen, Wasserrutsche und Hindernisparcours – bei „Emilio’s Jump and Fun Park“ sollen Kinder jeden Alters Spaß haben. Bis zum 24. Juli sind die Schausteller vor Ort. Sie hoffen auf gutes Wetter und freudiges Kinderlachen.

Die Sommerferien sind da! Viele Familien nutzen diese Zeit, um gemeinsam zu verreisen. Doch nicht allen ist dies vergönnt – aus ganz unterschiedlichen Gründen. Für die Kinder, die ihre großen Ferien in der Heimat verbringen, gibt es aber auch vor der Haustür einige Freizeitangebote, so dass Ferien in Hückelhoven keinesfalls langweilig werden müssen.

Wer in den vergangenen Tagen an dem Gelände der WEP vorbei gegangen ist, dem wird nicht entgangen sein, dass sich auf der Wiese gegenüber so einiges tut. Seit einer guten Woche bauen dort Natascha Wimmer-Lamp und ihr Mann Pascal dort „Emilio’s Jump and Fun Park“ auf. Für die Schausteller ist es das erste Mal seit Beginn der Pandemie, dass sie mit ihrem Freizeitpark wieder eröffnen. Mehrere Hüpfburgen stehen auf der grünen Wiese, zudem eine Wasserrutsche, eine Riesenrutsche, ein Bullenrodeo, ein Hindernisparcours und eine Quadbahn für Elektroquads. Auch für die ganz kleinen Gäste gibt es einen extra Bereich, wo sie mit Bobbycars fahren können und Platz zum Krabbeln haben. In der Mitte des Geländes sind Tische und Bänke unter Sonnenschirmen aufgestellt, von wo aus die Eltern oder Großeltern die Kinder im Blick haben können. „Es ist für Kinder jeden Alters was dabei“, verspricht Natascha Wimmer-Lamp.

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Am Freitag, 1. Juli, öffnet der Park um 12 Uhr seine Pforten. Bis einschließlich 24. Juli haben die jungen Hückelhovener die Möglichkeit, hier nach Lust und Laune zu toben. Von 12 bis 19 Uhr hat die Hüpfburg-Landschaft geöffnet, außer von montags bis mittwochs, da öffnet der Park erst um 14 Uhr. In den vergangenen Tagen haben Natascha Wimmer-Lamp und ihre Familie viel Werbung gemacht, um möglichst viele Menschen zu erreichen. In der Stadt hängen zahlreiche Plakate, auch in den Sozialen Medien sind sie aktiv. Dort haben sie auch etwas Kritik bekommen. Dafür, dass das Mitbringen von Speisen und Getränken nicht gestattet sei. Die Betreiber argumentieren, dass sie selbst einen Verkauf anbieten, wo Getränke sowie Pommes, Bratwürste, Crêpes und vieles mehr erworben werden können. Andere bemängelten, dass der Eintritt zu teuer sei. Zehn Euro kostet der Eintritt für ein Kind, drei Euro für einen Erwachsenen. Der Preis gelte allerdings für den ganzen Tag. „Wer zwischendurch einen Termin hat und hinterher wieder kommen möchte, der bekommt einen Stempel und kommt so anschließend auch wieder rein“, sagt Natascha Wimmer-Lamp. Außerdem verweist sie auf die Kosten, die gedeckt werden müssen. Elf Motoren laufen insgesamt an den Hüpfburgen und verbrauchen viel Strom. „Da muss man auch mal hinter die Kulissen schauen“, sagt sie.

Hinter dem kleinen Freizeitpark steckt eine Menge Arbeit. Denn während in der einen Stadt Werbung gemacht wird und alles aufgebaut wird, müssen die Betreiber mit den Gedanken immer einen Schritt weiter sein. In welcher Stadt sind wir als nächstes? Wo können wir unseren Park aufbauen? Und wie werben wir am besten dafür? All diese Fragen stellen sich – neben dem laufenden Betrieb. Und hin und wieder muss auch ein Element des Parks erneuert oder ersetzt werden. Da können Natascha Wimmer-Lamp und ihr Mann Pascal froh sein, dass die wohl härtesten Kritiker immer mit dabei sind. Denn ihre Kinder wuseln gern auf dem Gelände herum und probieren alles aus. „Für sie ist es wie im Paradies“, sagt Natascha Wimmer-Lamp. Und die Kinder geben immer ein ehrliches Feedback. Für die kommenden Wochen hoffen die Betreiber, dass möglichst viele Besucher den zu ihnen finden – und eine Menge Spaß haben werden.