Einsätze für die Feuerwehr Hückelhoven nach Sturm am 21. Dezember 2018

Feuerwehr Hückelhoven : Kettensägen im Einsatz nach Sturmböen

Umgewehter Kradfahrer, gestürzte Bäume und Äste: Die Feuerwehr wurde am Freitag zu mehreren sturmbedingten Einsätzen alarmiert. Der böige Wind bescherte den Einsatzkräften vorweihnachtliche Arbeit an sieben Einsatzstellen.

Auf dem Kaphofweg kam um 12.58 Uhr ein Kradfahrer in einer starken Böe vor einem Kreisverkehr zu Fall. Laut Melder sollte sich Öl auf der Fahrbahn befinden. Der Rettungsdienst versorgte den Kradfahrer und brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr und kontrollierte den Bereich auf eine Ölspur, konnte aber keine Fahrbahnverunreinigung feststellen. Gegen 13.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Zehn Minuten später der nächste Alarm. Am Schulzentrum „In der Schlee“ war ein Baum in eine Telefonleitung gefallen. Die alarmierten Kräfte sicherten die Einsatzstelle und beseitigten die Gefahrenstelle mit einer Kettensäge. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Telefonleitung beschädigt wurde, wurde der Telefonbetreiber vorsorglich informiert. Hier war gegen 14.30 Uhr der Einsatz beendet.

Der nächste Einsatz rief die Einsatzkräfte um 15.03 Uhr auf den Plan. Auf der Jacobastraße war ein größerer Ast auf die Straße gestürzt und versperrte eine Fahrbahn. Hier reichte Muskelkraft, um den Ast von der Fahrbahn zu ziehen und die Einsatzstelle „besenrein“ zu hinterlassen. Gegen 15.30 Uhr konnten die Feuerwehrleute abrücken. Kaum hatten die Einsatzkräfte die Feuerwache wieder erreicht, folgte der nächste Alarm. Um 15.56 Uhr ging es wieder nach Ratheim. Hier war am Sperberweg ein größerer Baum auf einen Carport gestürzt, der einzustürzen drohte. Die Einsatzkräfte sicherten die Gefahrenstelle, setzten eine Kettensäge über die Drehleiter ein und beseitigten den Baum. Da dies viel Arbeit machte, wurden die Löscheinheit Ratheim sowie weitere Sonderfahrzeuge hinzugezogen. Der Einsatzleiter meldete gegen 17.40 Uhr Einsatzende.

Während die Kräfte noch die Gerätschaften auf die Einsatzfahrzeuge verstauten, folgte um 17.35 Uhr auch schon ein weiterer Einsatz. An der Bahnhofstraße war an einem Straßenbaum die Baumkrone durch den starken Wind beschädigt worden und drohte auf die Straße zu stürzen. Auch hier setzten die Einsatzkräfte die Drehleiter ein und entfernten die Baumkrone mit Kettensäge. Um 19 Uhr konnte dieser Einsatz beendet werden. In Brachelen kam es um 20.38 Uhr zu einem weiteren sturmbedingten Einsatz. Den Teichbachweg versperrte ein gestürzter Baum. Die alarmierten Kräfte beseitigten den Baum mit Kettensäge. Da ein weiterer Baum in Schieflage geraten war, wurde der städtische Bauhof vorsorglich mit Absperrmaterial angefordert. Da wegen der Dunkelheit die Standsicherheit des Baumes nicht eingeschätzt werden konnte, wurde der Gefahrenbereich abgesperrt und der Bauhof damit beauftragt, bei Tageslicht die Standsicherheit zu prüfen.

An den Einsätzen waren die Hauptamtliche Wache, die Löscheinheit Ratheim und die Löscheinheit Brachelen mit insgesamt 23 Einsatzkräften beteiligt.

(gala)
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