Hückelhoven: CDU-Stadtverband Hückelhoven geschlossen hinter Thomas Schnelle

Hückelhoven: CDU-Stadtverband Hückelhoven geschlossen hinter Thomas Schnelle

Mitgliederversammlung bestätigte Vorstand im Amt. Hundert Prozent Zustimmung für den Vorsitzenden. Bernd Krückel: NRW unter Würde regiert.

CDU-Landtagskandidat Thomas Schnelle will mit seinem Team "dafür kämpfen, dass wir am 14. Mai stärkste Kraft sind". Als CDU-Stadtverbandsvorsitzender - seit 2004 - ist er es in Hückelhoven längst: Bei der Neuwahl des Vorstandes gaben ihm ausnahmslos alle 57 wahlberechtigten Mitglieder ihre Stimme zur Wiederwahl. Bestätigt wurden auch seine Stellvertreter Andrea Axer und Daniel Reichling. Geschäftsführer bleibt Udo Lamberti (der neuer Vorsitzender der Senioren Union wurde), sein Stellvertreter ist Johannes Esser. Im Stadtverbandsvorstand vertreten sind Ramona Fister für die Frauen Union und Justin Schippers für die Junge Union.

Foto: Laaser Jürgen

In der Mitgliederversammlung des Stadtverbandes im Hotel am Park berichtete Schnelle über die Höhepunkte der beiden vergangenen Jahre: das Sommerfest mit rund 400 Gästen 2015 auf Haus Hall, das etwas kleinere Fest 2016 auf dem Hilfarther Sportplatz. Daraus gingen Erlöse an die Jugend von THW und Feuerwehr sowie den Nachwuchs des TuS Jahn Hilfarth. Zudem erwähnte er die Ostereier-Aktionen und Dämmerschoppen. Der Vorsitzende kündigte eine Neuorganisation der Öffentlichkeitsarbeit an, für die sich die CDU mit den Stadtverbänden im Nordkreis zusammentun wolle.

Derzeit gilt alle Kraft dem Wahlkampf. "Rot-Rot-Grün wäre ein weiterer Rückschlag für das Land", unterstrich Thomas Schnelle. "Wer sagt: Eine Mehrheit schaffen wir nicht? Im Wahlkampf habe ich eine andere Stimmung bemerkt." Der Kleingladbacher Stadtverordnete und Polizeibeamte erörterte sein Kernthema Innere Sicherheit. So viele Polizisten wie möglich einstellen und den Polizeiberuf wieder für Mittlere Reife zu öffnen, seien Ziele. Probleme wie fehlende Ausstattung der Polizei oder zu wenig Haftplätze müssten offen diskutiert werden, so Schnelle. "Mir geht gegen den Strich, dass Probleme, die im Land herrschen, heruntergeredet werden." Die Aussage des Innenministers, im Fall Amri sei man bis an die Grenzen des Rechtsstaates gegangen, stimme nicht. Zur Frage der Abschiebung des Berliner Attentäters vertrat Schnelle die Auffassung: "Ein Richter hat das zu entscheiden. Im Oktober wäre das möglich gewesen." Eine Null-Toleranz-Linie vertritt er gegenüber "Kriminellen, Familienclans, Gefährdern und Rockerbanden".

Aus der Landespolitik berichtete MdL Bernd Krückel. Die Minderheitsregierung habe das Land von 2010 bis 2012 "dramatisch unter Würde regiert". Er prangerte fehlendes Wirtschaftswachstum, Probleme mit der Finanzausstattung der Kommunen und in der Schulinfrastruktur an. Zu Thomas Schnelle betonte Bernd Krückel, "dass zwischen uns kein Blatt passt und die CDU geschlossen im Wahlkampf auftritt".

(gala)