Big Band der Bundeswehr gab Konzert im Jubiläumsjahr 50 Jahre Stadt Hückelhoven

Benefizkonzert in Hückelhoven : Big Band rundet Stadtjubiläum festlich ab

„Wir fühlen uns sehr geehrt, dass die Big Band der Bundeswehr zum 50. Geburtstag der Stadt Hückelhoven wieder hier ist, das ist eine große Ehre für uns“, sagte Carsten Forg vom Stadtmarketing Hückelhoven.

Es ist schon etwas Besonderes, wenn die Big Band der Bundeswehr zu einem Konzert in die Stadt kommt. Ihr abwechslungsreiches Musikprogramm ist in ganz Deutschland geschätzt. Die Organisatoren der Bundeswehr suchen sich die Konzertlocations aus, und die Städte bewerben sich. Bereits vor einem Jahr erhielt Hückelhoven die Zusage. Die Aula des Gymmasiums war ausverkauft mit 646 Tickets.

Gespannt warten die Menschen auf den Beginn der Veranstaltung. Die Bühne ist mit unterschiedlichen Lichtern erhellt. Bereits zum 40. Geburtstag hatte die Big Band ein Konzert in der Stadt gegeben. „Wir hoffen, dass sie auch zum 60. Geburtstag wieder kommt“, sagt Carsten Forg. Die Musiker sind alle festlich in schwarzem Anzug und Fliege gekleidet. Sie starten ihr Programm mit einem Medley mit Songs von Henry Mancini, arrangiert von Stefan Pfeifer-Galilea. Mit großen Klassikern und Evergreens wie „Moon River“, „Baby Elephant Walk“ oder „Pink Panther“ spielten sie große, unvergesslichen Melodien, welche nicht nur beim Publikum beliebt sind, sondern auch von den Musikern mit Freude gespielt werden.

Das Moulin Rouge Medley entführt die Zuhörer in die Welt des alten Paris. „Diamonds are the Girls best Friends“ und „Lady Marmelade“ singt die Sängerin Susan Albers stilecht mit schwarzen Netzstrumpfhosen, knappem Höschen und weißem Frack und Zylinder. Gemeinsam mit Marco Paulo Matias zeigt sie ihr tänzerisches Können.

Dirigiert wird die Band von Oberstleutnant Timor Oliver Chadik. Er ist der siebte Bandleader und leitet seit Januar 2015 die BigBand. „,He ain’t heavy, he’s my Brother’ ist ein wunderbarer Titel mit einem wunderbaren Libretto“, führt der Bandleader in die nächste Nummer ein. „Ein Song, der tiefe Verbundenheit und Freundschaft zum Thema hat. Ein kleines Mädchen trägt seinen Bruder auf einem beschwerlichen Weg. Als sie gefragt wird, ob er ihr nicht zu schwer sei, antwortet sie: Nein, er ist ja mein Bruder“. Die beiden Trompeter Andreas Sicking und Jörg Brohm spielen diesen Song und erzählen dadurch von ihrer eigenen Freundschaft, die sie seit Jahrzehnten verbindet. Durch die Musik ist eine sehr tiefe und persönliche Freundschaft zwischen ihnen entstanden.

Die Konzerte der Big Band der Bundeswehr sind stets als Benefizkonzerte konzipiert. Alle Einnahmen gehen an soziale Projekte. Ausgewählt wurden in diesem Jahr der Verein „Die Bundeswehr hilft Kindern weltweit“ und der Stadtjugendring Hückelhoven mit dem Projekt „Hückelhoven für Kinder“. Eine Gesamtsumme von 13.862 Euro kann den Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Der Erlös der Veranstaltung wird zu gleichen Teilen an die Projekte aufgeteilt.

Rauschend, mit großer Begeisterung des Publikums ging der Abend zu Ende. Das „Hallelujah“ von Leon­hard Cohen, arrangiert von Chris Walden und „Tristeza“ von Luiz Bonfa, arrangiert von Wolfgang Förster beschloss mit emotionalen Tönen das Konzert und damit das Jubiläumsjahr der Stadt Hückelhoven.