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Hückelhoven: Begegnung übers Medium Film

Hückelhoven : Begegnung übers Medium Film

Von Freitag bis Sonntag finden die 43. Belgisch-Niederländisch-Deutschen Filmtage in Hückelhoven statt. Hauptzielgruppe sind Jugendliche. Es geht um Völkerverständigung und kulturellen Austausch.

Rund 220 junge Kino-Freunde aus drei Ländern kamen im vergangenen Jahr zu den Belgisch-Niederländisch-Deutschen Filmtagen nach Hückelhoven, die am kommenden Wochenende bereits ihre 43. Auflage finden und damit eines der ältesten Filmfestivals dieser Art in Deutschland sind.

Wieder wird die Aula des Gymnasiums an der Dr.-Ruben-Straße zum großen Kinosaal werden, und in der benachbarten Turnhalle werden die auswärtigen Gäste "campieren". Das von Filmfachleuten ausgewählte Programm reicht vom Kinderfilm über sozialkritische Kurzfilme bis hin zu Kassenmagneten wie "Fack ju Göthe", der Freitag um 17 Uhr zu sehen sein wird. Um 15 Uhr macht wie immer ein Kinderfilm, diesmal "Alfi, der kleine Werwolf" (2012) den Auftakt. Oft sind bei den Filmtagen auch Schauspieler und Regisseure anwesend, um über ihre Filme zu berichten.

Ziel der Veranstaltung ist das Zusammenbringen junger Menschen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland über das Medium Film. Um beispielsweise zu erreichen, dass sich die Jugendlichen mit der Kultur der Nachbarländer auseinandersetzen, werden alle Filme in der jeweiligen Landessprache mit englischen Untertiteln gezeigt.

Die Ausrichtung der Veranstaltung erfolgt in Kooperation zwischen dem Bundesverband Jugend und Film (Frankfurt), dem Huis van de Kunsten aus den Niederlanden, dem Jekino Belgien und der Stadt Hückelhoven. Finanziell unterstützt wird das Projekt "Filmtage" unter anderem durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Stiftung für Völkerverständigung der Kreissparkasse Heinsberg und die Stadt Hückelhoven.

Ins Leben gerufen hatte die Filmtage der 1982 verstorbene Reiner Keller, er war im Oktober 1970 der erste Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jugendfilmclubs. Bei der Erstauflage der Filmtage 1972 in Hückelhoven, war auch Gisela Münzenberg-Wiers mit dabei, die bis heute die Fäden der Filmtage in der Hand hält. Vor drei Jahren erhielt Sie für dieses Engagement den Stiftungspreis "Begegnungen 2010" der Kreissparkasse Heinsberg.

Offiziell werden die Filmtage am Freitagabend gegen 20.30 Uhr eröffnet. Das Programm ist offen für alle Interessierten, der Eintritt ist frei.

(RP)