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Auf dem Hückelhovener Wochenmarkt: Demo gegen Klima-Politik

Auf dem Hückelhovener Wochenmarkt : Demo gegen Klima-Politik

Auf dem Hückelhovener Wochenmarkt hatten sich rund 50 Menschen eingefunden. Auch eine Abordnung aus Hatterath war zu Gast. Man unterstütze sich nun gegenseitig bei Aktionen.

Sie zogen durch die Hückelhovener Innenstadt zum gut besuchten Wochenmarkt, machten vor dem Hückelhovener Rathaus lautstark ihrem Ärger Luft: Rund 50 Demonstranten zeigten sich unzufrieden mit der Klima-Politik. Dazu aufgerufen hatte der neu gegründete Verein der Freunde und Förderer des Naturschutzes Hückelhoven, der aus der Bürgerinitiative Rettet den Junkerberg hervorgegangen ist. Auf ihren bunt bemalten Plakaten stand: „Es gibt keinen Plan B“, „Schützt die Artenvielfalt“, „Ohne Bäume keine Träume“ oder „Die Zukunft unserer Kinder – Wahrung der Natur“.

Vereinsvorsitzende Bernadette Schmitt erläuterte, dass sich vor allem junge Menschen für den Erhalt der Natur und für den Klimaschutz einsetzten. Sie hätten Angst um ihre Zukunft. Natur und Umwelt im Kreis Heinsberg seien ebenfalls stark bedroht. „Bäume und Wälder sollen vernichtet werden für den Bau neuer Straßen“, sagte Schmitt. „Bester Ackerboden“ müsse Industrieflächen weichen. „Hier wird etwas zerstört für alle Zeit. Dabei ist das gerade der Reichtum, den wir besitzen. Asphalt ist nicht essbar“, warnte die Vereinsvorsitzende eindringlich.

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Es gehe um mehr, als nur geplante Gewerbegebiete zu verhindern. Bernadette Schmitt: „Das Land ist total wertvoll. Eine solche Verschiebung ist nicht in unserem Sinne.“ Mit einer kleinen Anordnung war die Bürgerinitiative „Stop Püttstraße“ aus Geilenkirchen-Hatterath vor Ort. „Wir unterstützen uns jetzt gegenseitig“, so Wilfried Ronkartz, der dem Sprecherkreis angehört. Und weiter: „Wir wollen verhindern, dass unsere Erde zu einem toten Planeten wird.“