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Auch in Hückelhoven: Rurufer-Radweg wird mit Erlebnisstationen aufgewertet

170 Kilometer durch drei Länder : Rurufer-Radweg wird mit Erlebnisstationen aufgewertet

Die Stationen sollen eine Geschichte erzählen. Thematisiert werden der Wandel der Rur, der Landschaften (Hohes Venn, Nationalpark Eifel, Jülicher Börde und Heinsberger Land) und der Wirtschaft.

Der Rurufer-Radweg gehört zu den beliebtesten Routen in der Region. Über 170 Kilometer führt er die Radler von der Quelle der Rur im Hohen Venn bei Botrange in Belgien bis zur Mündung des Flusses in die Maas bei Roermond in den Niederlanden. Dabei führt er auch durch das Erkelenzer Land – und auf 14 Kilometern auch durch Hückelhovener Stadtgebiet, Von der Stadtgrenze Körrenzig/Brachelen bis zur Rurbrücke am Adolfosee in Ratheim.

In einigen Abschnitten erfüllte der Radweg zuletzt in puncto Infrastruktur nicht mehr den hohen Ansprüchen, die eine Premiumroute erfordert. Mithilfe des Förderprojekts Raderlebnis Rur werden diese Punkte angegangen. So soll beispielsweise auch die digitale Infrastruktur angepasst werden, eine neue Homepage und ein neues Logo wurden bereits eingerichtet. Im Fokus der Förderung stehe aber natürlich die Strecke selbst. So wurden unter anderem die Beschilderung erneuert und Rettungspunkte eingerichtet.

Ein weiterer Aspekt sind die so genannten Rast- und Erlebnisstationen. Diese sollen den Radfahrern als Pausenort dienen und interaktiv eine Geschichte entlang der Strecke erzählen. Thematisiert werden der Wandel der Rur, der Landschaften (Hohes Venn, Nationalpark Eifel, Jülicher Börde und Heinsberger Land) und Wirtschaft. Auch Kriege, Umsiedlungen, Nachbarschaft, Wasserkraft und Naturschutz werden behandelt.

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In Millich, wo der Millicher Bach in die Rur fließt, zum Beispiel wurden an der Station, die den Titel „Opa mit Enkelkind am Millicher Bach“ trägt, zwei Relax-Liegen errichtet sowie Fahrradständer. An der Silhouette, die passenderweise einen Großvater mit dem Enkel zeigt, sind Audioboxen verbaut, die auf Deutsch, Englisch und Niederländisch die Geschichte erzählen.

Die Gesamtausgaben für das Projekt wurden mit 4.984.389 Euro kalkuliert. 80 Prozent davon trägt die Europäische Union, die mit dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in NRW Investitionen in Wachstum und Beschäftigung fördert. Die drei Projektpartner (Städteregion Aachen, Kreis Düren, Kreis Heinsberg) übernehmen dabei einen Eigenanteil von jeweils 20 Prozent.

(mwi)