Wegberg/Hückelhoven: 1416 erstmals erwähnt

Wegberg/Hückelhoven: 1416 erstmals erwähnt

"Abt Johann und der Konvent zu Altenberg nehmen von der Äbtissin und dem Convent zu Dalheim die diesem gehörende Mühle an der Bahlen (Baelen) im Kirchspiel Körrenzig (Korensick) auf 300 Jahre ... für 6 Malter Roggen jährlich, lieferbar am Remigiustage, in Pacht."

Diese Urkunde vom 21. Dezember 1416 gibt erste Nachricht von der Wackersmühle, sie ist demnach noch älter. 300 Jahre Pacht wurden allerdings lange nicht erreicht, bereits 1469 ging sie ins Eigentum der Kreuzherren vom Kloster Hohenbusch bei Hetzerath. Die Altenberger hatten ihr Pachtrecht, wohl wegen der großen Entfernung vom Bergischen Land her, schon 1511 aufgegeben, Hohenbusch verpachtete die Mühle privat ebenso wie ihre Mühle in Doverhahn und die Ratheimer Mühle, deren Gebäude auch noch existieren, sie sind im Wappen des Hauses Hohenbusch verewigt. 1802 löste Frankreich, zu dem das linke Rheinland zu der Zeit gehörte, alle Klöster auf, die Hohenbuscher Mühlen gingen in Privatbesitz, eine Umbauurkunde belegt, dass die Baaler Mittelmühle 1885 der Familie Wackers gehörte.

(isp)