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Wegen Corona große Verluste bei den Übernachtungszahlen

Übernachtungszahlen : April brachte einen Einbruch der Übernachtungszahlen

Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie konnten die Beherbergungsbetriebe im April 2020 nur einen Bruchteil der Gäste- und Übernachtungszahlen verbuchen als ein Jahr zuvor. Dazu lieferte IT NRW als Statistisches Landesamt am Dienstag örtliche Zahlen.

In Hilden gab es im April 2020 nur 1180 Gästeankünfte mit 3320 Übernachtungen. 2019 waren es 4635 Ankünfte mit 10.583 Übernachtungen. Von diesen Gästen kamen 18 aus dem Ausland; 2019 waren es 748. Irrtümlich waren in einer vorigen Version dieses Beitrags die ausländischen Gäste als Gesamtwert für den April angegeben worden. Wir bitten, das Versehen zu entschuldigen.

Nach Berechnungen der Landesstatistiker sank die Zahl der Gästeankünfte in Hilden um 74,5 Prozent, die Zahl der Übernachtungen um 68,6 Prozent gegenüber 2019.

In Haan brach die Zahl der Gäste-Ankünfte um 94 Prozent – von 2128 in 2019 auf jetzt 128 ein. Nur vier Gäste (mit 9 Übernachtungen) kamen aus dem Ausland, 2019 waren es 295 (mit 574 Übernachtungen). Die Zahl der Übernachtungen reduzierte sich von 3875 im Vorjahr auf jetzt 310. (minus 92 Prozent).

Die Entwicklung war kreisweit überall ähnlich. Im April 2020 gab es 3564 Gästeankünfte, ein Jahr zuvor waren es noch 44.462

In Haan gibt es fünf Beherbungsbetriebe mit 456 Betten; im April waren drei mit 258 Betten geöffnet. In Hilden gab es im April 2020 12 (eins weniger als 2019) Hotels und Pensionen mit insgesamt 1096 Betten. Elf Betriebe mit 946 Betten hatten geöffnet.