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Waisenkinder aus Ukraine sind in Hilden eingetroffen

Hilden : Waisenkinder aus Ukraine sind in Hilden eingetroffen

Statt 45 sind nur zwölf Kinder eingetroffen. Zahllose Hildener hatten ihre Hilfe angeboten, nachdem klar war, dass Kinder aus der Ukraine in die Itterstadt kommen.

Die Waisenkinder aus der Ukraine und ihre Betreuer sind am Freitag in Hilden angekommen – allerdings weniger, als zunächst angenommen. Mitarbeiter der Stadt haben statt 45 am Nachmittag nur zwölf Kinder empfangen und ihnen ihre Unterkunft gezeigt. Die Verwaltung gibt den Standort nicht preis, um die teilweise schwer traumatisierte Kindern im Altern zwischen drei und zehn Jahren zu schützen und ihnen Zeit zum Ankommen zu geben.

Zahllose Hildener hatten ihre Hilfe angeboten, nachdem klar war, dass Kinder aus der Ukraine in die Itterstadt kommen. Einige wollen bei der Übersetzung helfen, der Großteil möchte Geld und Kleidung oder andere Hilfsgüter spenden. Die Stadt hatte deswegen auch angekündigt, bereits am Wochenende Sachspenden für die Waisenkinder zu sammeln. Weil nun aber weniger Kinder angekommen sind, als gedacht, besteht dafür keine Dringlichkeit mehr, hieß es.

„Für die Waisenkinder ist alles Notwendige vorbereitet“, sagte Bürgermeister Claus Pommer am Freitagmittag. „Die Zimmer sind hergerichtet und auch für die Verpflegung ist gesorgt.“ Die Grundausstattung könne die Verwaltung auch dank einer großzügigen finanziellen Zuwendung der Hildener Firma Ökoworld AG stemmen. „Ob und welche Spenden wir darüber hinaus doch noch benötigen, werden wir am Wochenende ermitteln und am Montag bekannt geben“, kündigt Pommer an.

Ukraine-Hilfe Wer darüber hinaus Unterstützung für Flüchtlinge aus der Ukraine anbieten möchte, kann dies unter der Mailadresse ukraine-hilfe@hilden.de tun oder anrufen: Telefon 02103 72-1595.