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Unternehmer in Hilden und Haan wollen flexiblere Kita-Zeiten

IHK-Kommunalausschuss Hilden/Haan : Unternehmer wünschen flexiblere Kita-Zeiten

Im Juni will der IHK-Kommunalausschuss Hilden/Haan mit den Bürgermeisterkandidaten der Städte bei Wahlarenen diskutieren. Bei einer virtuellen Sitzung formulierten die Unternehmer der Kreis jetzt ihre wirtschaftspolitischen Positionen.

Der IHK-Ausschuss Haan-Hilden hat in einer virtuellen Sitzung am 28. April wirtschaftspolitische Positionen zur Kommunalwahl formuliert, die in (virtuellen) Wahlarenen am 19. Juni in Hilden und am 23. Juni in Haan mit den Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten diskutiert werden sollen. Das Thema Gewerbeflächen ist dabei ein Klassiker, sagt Birgit Niegel, Vorsitzende des IHK-Ausschusses Haan-Hilden und Geschäftsführerin von Altmann Autoland in Haan. Allerdings gelte es, auch hierbei eine zukunftsorientierte Perspektive einzunehmen. „Dass Flächen nicht unendlich verfügbar sind, ist klar, im Technologiepark Haan können wir uns generell auch flächensparende Konzepte, etwa gestapelte Nutzungen, vorstellen. Die Kommunalpolitik muss das jedoch planerisch möglich machen.“

Ein weiterer wichtiger Punkt seien die digitalen Services der Verwaltung. Gerade während des aktuellen Kontaktverbots gewännen diese rasant an Bedeutung. „Ein Onlinekonto für jeden Unternehmer, das ihm kontinuierlich den Sachstand anzeigt, würde vieles vereinfachen“, regt Niegel an.

Auch in Hilden haben die Unternehmer ihre Themenschwerpunkte für die Kommunalwahl festgelegt. „Bei der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes bringen wir gern unseren unternehmerischen Sachverstand ein, denn Ökonomie und Ökologie sind längst kein Gegensatz mehr“, verspricht Marc Oliver Köhler, Geschäftsführer der Brüninghaus & Drissner GmbH in Hilden. Deutlich werde auch, wie wichtig weiche Standortfaktoren für die Fachkräftesicherung sind. „Die Öffnungszeiten von Kindertagesstätten zu flexibilisieren, beschäftigt uns und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch hier würden wir uns über den Dialog mit der Stadt freuen,“ so Köhler weiter. Lob finden die Unternehmer für die Flächenbevorratung und das Brachflächenrecycling der Itterstadt.