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Unternehmen verspielt Vertrauen

Kommentar : Selbst Schuld, liebe Post

Es ist nur verständlich, dass die Stadt auf Nummer sicher geht und da, wo es bereits jetzt möglich ist, die Post außen vor lässt und den digitalen Weg der Benachrichtigung wählt.

Die Antwort der Post ist unbefriedigend und kommt zu einem äußerst schlechten Zeitpunkt: Zum 1. Juli hat das Unternehmen das Porto erhöht und mit der Bereitstellung entsprechender Briefmarken so seine Probleme. In Hilden waren die Marken teilweise ausverkauft. Wer mehr Geld für seine Dienstleistung verlangt, sollte auch dafür sorgen, dass diese Dienstleistung reibungslos funktioniert. Dass dem nicht so ist, ist nicht nur ärgerlich für die 20 Hildener, die länger auf ihrem Sperrmüll sitzen bleiben. Diese Situation ist peinlich für das Unternehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Post nicht herausfinden kann, warum die Postkarten zu spät angekommen sind. Da ist es nur verständlich, dass die Stadt auf Nummer sicher geht und da, wo es bereits jetzt möglich ist, die Post außen vor lässt und den digitalen Weg der Benachrichtigung wählt. So verliert man Kunden.

tobias.dupke@rheinische-post.de