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Auf Ein Wort Michael Ruland: . . . und führe uns nicht in Versuchung

Auf Ein Wort Michael Ruland : . . . und führe uns nicht in Versuchung

Täglich locken Angebote, die Genuss, Macht und Reichtum versprechen. Gegen diese Verlockungen im Alltag können Gelassenheit, Stärke und Mut helfen.

Ein alter, langjähriger Werbespruch einer renommierten Marke lautet:"Die zarteste Versuchung, seit es Schokolade gibt."

Dass Versuchungen "zart" sind, trifft vielleicht auf viele Süßwaren zu, aber nicht auf die Herausforderungen, die das Leben in einer von schnellen Medien und von unendlichen Möglichkeiten der Ablenkung geprägten Welt an jeden von uns stellt. Täglich locken Angebote, die Genuss, Macht und Reichtum versprechen.

Unsere Generation ist nicht die erste, die solchen Beeinflussungen ausgesetzt ist. Aber woran orientieren wir uns bei unseren Entscheidungen?

Im Evangelium des 1. Fastensonntags hören wir, dass Jesus selber gegen innere und äußere Versuchungen kämpfen musste. Er hat sich nicht abbringen lassen von seiner Überzeugung und ist seiner Berufung treu geblieben.

Vielleicht lassen wir uns von Jesus einladen, es ihm nachzutun: Unserer inneren Stimme folgen und den Lebenstrott unterbrechen, um unsere Berufung als Jüngerinnen und Jünger Jesu nachzuspüren.

Vielleicht mit Vorsätzen für die Woche wie:

Versuchen wir Gelassenheit zu wahren, wenn die Erwartungen anderer uns bedrängen.

Versuchen wir Stärke zu zeigen, wenn die Gewohnheit uns einholt.

Versuchen wir Mut aufzubringen, wenn Ungerechtigkeit uns auffällt.

Versuchen wir Gott mitzunehmen in unseren Alltag.

MICHAEL RULAND IST DIAKON DER KATHOLISCHEN PFARRGEMEINDE ST. JACOBUS IN HILDEN.

(RP)