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Überschwemmung: Stadt überprüft Eichenstraße

Hilden : Überschwemmung: Stadt überprüft Eichenstraße

Schon dreimal liefen Keller und Grundstück von Klaus Lange an der Ecke Niedenstraße/Eichenstraße bei Starkregen voll Wasser. Gestern hat er sich mit Fachleuten vor der Stadt vor Ort getroffen und konnte seine Sicht des Problems schildern.

„Drei Viertel des Wasser ist von der Niedenstraße gekommen“, berichtete Lange: „Die Sperre ist niedriger als die Bordsteinkante und müsste erhöht werden.“ 55 Zentimeter hoch habe das Hochwasser am 17. Juni auf der Eichenstraße gestanden.

Dieter Drieschner, Sachgebietsleiter Stadtentwässerung, hat zugesagt, dass zu überprüfen: „Wir werden uns die Höhensituation genau anschauen und dann diskutieren, ob und was wir dort machen können.“ Die Regenwasserkanäle in der Eichenstraße seien nach den gesetzlichen Vorschriften ausreichend dimensioniert. Es gebe auch genug Sinkkästen – alleine vier vor dem Grundstück von Klaus Lange. Jeder Sinkkasten könne bis zu 400 Quadratmeter Fläche entwässern. Drieschner betonte, dass es sich am 17. Juni um einen außergewöhnlichen Starkregeln gehandelt habe, der höchstens alle hundert Jahre einmal vorkomme. Dafür sei in ganz Deutschland kein Kanalnetz ausgelegt.

Am kommenden Mittwoch (1. Juli ) findet ein weiteres Treffen mit Nachbarn von Klaus Lange statt. Die Keller ihrer 18 Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern hatten bis zu 1,75 Meter unter Wasser gestanden.