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Trödel auf dem Nove-Mesto-Platz in Hilden wenig gefragt

Aktion in Hilden : Trödel auf dem Nove-Mesto-Platz wenig gefragt

Der Nové-Mesto-Platz verwandelte sich am Samstag in einen nachbarschaftlichen Mini-Trödelmarkt. Bewohner der Häuser stellten unter dem Motto „Kunst, Klamotten und Klimbim“ aus den überfluteten Kellern geretteten Hausrat zum Verkauf, um Platz zu schaffen für die notwendige Sanierung des Untergeschosses.

Vor dem Gebäude der ehemaligen Dresdener Bank am Nove-Mesto-Platz 3, in dem das Atelier der Trödelmarkt-Initiatoren Michael und Karin Deprez beheimatet ist, hatten die Nachbarn ihre hübsch hergerichteten Tische aufgebaut. Viele Taschen und Klamotten lagen darauf, Dekoartikel sowie ausgemusterte Elektrogeräte. Gegen Mittag, berichtet Michael Deprez, hätte ihr Mini-Trödelmarkt einige Besucher empfangen, die als Laufkundschaft des Wochenmarkts vorbeikamen und sich umschauten. Zum Nachmittag hin wurde es allerdings immer ruhiger. „Angenommen werden solche selbstorganisierten Märkte ja meist weniger gut als einem lieb wäre“, sagt der Initiator.

Zum Glück seien sie aber nicht auf den Verkauf angewiesen. Es sei vielmehr eine spontane Aktion gewesen, um die vom Hochwasser betroffenen Kellerräume leer zu räumen und noch geretteten Hausrat zu veräußern. Denn Lagerkapazitäten haben die einzelnen Nachbarn nur noch in der Wohnung. „Was heute nicht verkauft wird, geht größtenteils an das Frauenhaus in Mettmann“, sagt Karin Deprez über ihr Warensortiment aus Kleidung und Taschen.

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Die anderen Nachbarn könnten ihre nicht verkauften Trödelsachen zwischenzeitlich gar im Atelier unterstellen – bis zu einem zweiten, für den Advent geplanten Mini-Trödelmarkt. Auch wenn die meisten auf ihren Sachen sitzen geblieben sind, sagt Michael Deprez, „der Gemeinschaft und Nachbarschaft hat diese Aktion sehr gutgetan.“