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Tier der Woche aus Hilden Dobermann-Rüde Ernie sucht eine neue Familie

Jede Woche präsentieren wir das „Tier der Woche“ aus dem Tierheim Hilden, das zuständig ist für die Städte Hilden, Langenfeld, Monheim, Erkrath und Mettmann. Heute: Ernie.

Dobermann-Rüde Ernie sucht ein neues Zuhause.

Dobermann-Rüde Ernie sucht ein neues Zuhause.

Foto: Tierheim Hilden

Ernie, der dreieinhalb Jahre alte Dobermann-Rüde ist ein Hund für Rassekenner, besser Rassekennerinnen, denn er fühlt sich wohler bei Frauen, hat mit Männern schlechte Erfahrungen gemacht. Aber Ernie, der im Tierheim allen sehr am Herzen liegt, ist auch ein „echtes Notfell“.

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Unser Tier der Woche sucht ein neues Zuhause

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Foto: dpa/Patrick Pleul

Er war bis vor Kurzem in ein, so dachten alle, Traumzuhause vermittelt worden, zu gleich zwei Frauchen und einem Dobermann-Kumpel. Doch es kam kurz nacheinander zu zwei Beißvorfällen, sodass seine Besitzerinnen das Vertrauen in Ernie verloren. „Wir sind sehr traurig, dass es zu den Vorfällen gekommen ist, verstehen aber natürlich auch, dass die beiden Frauen ihn – trotz der Vorfälle auch schweren Herzens – zurückgebracht haben. Denn Ernie ist ein wirklich toller Hund, bei dem leider in der Präge- und Erziehungsphase schon so einige Fehler gemacht wurden, unter denen bereits seine ersten und nun auch die neuen Besitzer leiden mussten. Doch der eigentliche Leidtragende ist Ernie. Denn er ist wirklich ein toller Hund,“ so Hunde-Pflegerin Leonie Rhode.

Sie berichtet weiter, dass Ernie nun immer mit Maulkorb rausgeht und das anfangs so schrecklich fand, dass er den Zwinger gar nicht mehr verlassen wollte. Inzwischen hat der gelehrige, aber auch recht überschwängliche Kerl sich daran gewöhnt. „Unsere Hundetrainerinnen arbeiten intensiv mit ihm an der Leinenführigkeit und auch daran, es ihm abzugewöhnen, bei der Begrüßung an dem Gegenüber hochzuspringen. Das ist besonders nach den Beißvorfällen ein No-Go.“

Die erfahrene Hundekennerin unterstreicht, dass sich Ernie im Tierheim völlig unauffällig den Pflegern und den Gassigängern gegenüber zeigt. „Er ist sehr empfänglich für Leckerchen und möchte nur gefallen,“ betont sie. Dennoch muss es Interessenten, eine „Traumbesetzung“ wäre, wie gesagt, eine Dobermann-erfahrene Singelfrau, klar sein, dass mit Ernie noch viel geübt werden muss. Und wenn dann noch ein erfahrener Ersthund im neuen Zuhause leben würde, dann wären alle Voraussetzungen gegeben, dass aus Ernie der Begleiter wird, der in ihm steckt.

Bei Interesse stehen die Mitarbeiter des Tierheims Hilden für Fragen zur Verfügung und auch ein Besuchstermin kann vereinbart werden: Telefon 02103 54574.

(krue)
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