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Hilden : Theater und Kleinkunst auf großer Bühne

Hilden : Theater und Kleinkunst auf großer Bühne

Die Reihe „Kultur mobil“ startet mit der „Itterbühne“ und begleitet die Hildener mit Comedy, Musiktheater und Kabarett durchs nächste Jahr.

Endspurt für die Kleinkunstreihe „Kultur mobil“ in diesem Jahr. Mit „Weihnachten fällt aus! Josef gesteht alles!“  endet das Programm 2019 am Samstag, 21. Dezember. Kabarettist Stephan Bauer steht ab 19 Uhr im Heinrich-Strangmeier-Saal im Alten Helmholtz, Gerresheimer Straße 20, auf der Bühne. Das Kulturamt hat jetzt den Spielplan für das Jahr 2020 herausgegeben. Er ist gespickt mit vielen Höhepunkten.

Den Anfang macht die Laienspielgruppe „Die Itterbühne“ am Samstag und Sonntag, 7. und 8. März. Das erfolgreiche Stück „Außer Spesen nichts gewesen“ hat das Theater bereits in diesem Jahr aufgeführt, 2020 stehen die Wiederholungstermine an (Samstag ab 19 Uhr, Sonntag ab 15.30 Uhr). Das ist die Handlung: Bei Familie Müller herrscht Aufbruch-Chaos. Mutter Elisabeth fährt zur Kur, Tochter Sabrina will mit ihrem neuen Freund Yogi zum Rucksackurlaub nach Tibet, Vater Gottfried packt die Tasche für eine Fortbildung und Opa Gustav muss an einer Seniorenwallfahrt teilnehmen. Die beiden Schürzenjäger denken allerdings gar nicht daran, ihre geplanten Reisen anzutreten, sondern wollen es in Abwesenheit von Elisabeth und Sabrina so richtig krachen lassen. Was allerdings dann passiert, konnte keiner von ihnen voraussehen. Der Eintritt beträgt 9 Euro (zzgl. Vorverkaufsgebühr). Veranstaltungsort ist – wie bei allen Terminen unter der Überschrift „Kultur mobil“ – der Heinrich-Strangmeier-Saal im Alten Helmholtz an der Gerresheimer Straße. Vorverkauf für alle Veranstaltungen ist im Derpart Reisebüro Dahmen, Mittelstraße 73, Telefon 02103 24470 oder online unter www.neanderticket.de.

 Die Itterbühne zeigt „Außer Spesen nichts gewesen“.
Die Itterbühne zeigt „Außer Spesen nichts gewesen“. Foto: Köhlen, Stephan (teph)
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Am Samstag, 25. April 2020, beginnt um 19 Uhr „Jammern gilt nicht – Früher war auch nicht alles besser“ mit Heinz Gröning. Die Zuschauer erwartet ein philosophischer Abend über das Leben, das Lachen, die Phantasie und den Spaß daran, den Menschen ein Lachen zu schenken. Die vergangenen 30 Jahre hat die Gier diesen Planeten langsam zu einem Ort gemacht an dem die Angst vorm Tod mehr Gewicht hat als der Spaß am Leben. Wir haben uns die Welt von der dunklen Seite der Macht wegnehmen lassen. Aber jetzt bricht der unglaubliche Heinz auf und erobert sie mit seinem unwiderstehlichen Humor wieder zurück. Denn er glaubt an die Macht der Lachkraft und die heilende Wirkung problembefreiter Lach-Zonen. Aber er nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, die Kotzbrocken unserer Zeit an den Pranger der Lächerlichkeit zu stellen. Ein Blick zurück, ohne auf die Nostalgie-Drüse zu drücken. Denn: Früher war nicht besser, sondern ist nur länger her und man kann sich nicht mehr so gut dran erinnern. Der Eintritt kostet 16,50 Euro.

Am Samstag, 30. Mai, stehen ab 19 Uhr die Weibsbilder mit „MalleDiven – Ausgebrannt am Sommerstrand“ auf der Bühne. Und darum geht’s: Mit Traummann ans Mittelmeer oder mit Oma zur Ostsee? Bier auf Balkonien oder Bacardi auf Bali? Einer für Alle oder alle auf Malle? Was verbinden wir Deutsche mit Urlaub? Kaum ein Thema spaltet die Geschmäcker so sehr, wie die jährlich wiederkehrende arbeitsfreie Zeit. Da die Damen des Kabarett- und Comedyduos noch immer unbemannt durchs Leben laufen müssen, wollen Claudia Thiel und Anke Brausch diesmal ihr Glück bei einer Single-Kreuzfahrt suchen, um in hoffentlich ruhigen Gewässern im Ehehafen anzulegen. Was sie dort erleben oder eben nicht, erfahren die Zuschauer in ihrem neuen zweistündigen Programm. Tickets kosten 16,50 Euro.

 Die Weibsbilder.
Die Weibsbilder. Foto: Weibsbilder

Am Samstag, 12. September, 19 Uhr, kommt Michael Sens mit „Unerhört Beethoven“ in den Strangmeier-Saal. Er feiert mit seinem Publikum die 250. Geburtstagsparty des Bonners. Mit seinem Programm verehrt der vielseitige Kabarettist einen der größten Komponisten unserer Zeit. Mit sinnreichem, unwiderstehlich tief gehendem Humor, musikalischer Virtuosität an Klavier, Violine und Gitarre, bemerkenswerten Gesangsleistungen aller Musikstile und unglaublicher Kunst der Wortbeherrschung überrascht er nicht nur die Sinne seines Publikums, sondern er erweckt auch den großen Meister wieder zum Leben. Eintritt: 16,50 Euro.

Am Samstag, 14. November, 19 Uhr, präsentiert Gregor Pallast seine „Ansichtssache“. Halb voll oder halb leer? Die Sache mit dem Wasserglas wäre so einfach, wenn es nur Optimisten und Pessimisten gäbe. Da sind aber auch noch die Realisten, Altruisten, Opportunisten, Idealisten, Fundamentalisten und alle anderen, die ihre Fragen an das Glas stellen: Wer hat von dem Wasser überhaupt schon getrunken? Reicht es für alle? Wer spült danach das Glas? Ist das Glas nicht schön? Dürfen wir überhaupt Wasser trinken? Ist es vielleicht vergiftet? Werden wir von der Wasser-Mafia manipuliert? In seinem Kabarettprogramm ist Gregor Pallast nicht nur politisch, sondern wird auch philosophisch, schlägt den Bogen vom Wasserglas zur großen und kleinen Politik und stellt die Frage, was wir brauchen, wie viel davon und ob das reicht, um glücklich zu sein. Das alles ist Ansichtssache. Tickets kosten 16,50 Euro.