KoKoBe bietet ihre Beratungsdienste jetzt auch in Hilden an

Hilden : KoKoBe bietet ihre Beratungsdienste jetzt auch in Hilden an

Irgendwann kommt der Tag, da möchte jeder dem elterlichen Zuhause den Rücken kehren und in die erste eigene Wohnung ziehen. Für Menschen mit einer geistigen Behinderung und für deren Angehörige stellen sich dann viele Fragen: Welche Wohnformen gibt es überhaupt?

Welche Anträge sind zu stellen? Wer unterstützt bei den Dingen des Alltags? Und wer finanziert das alles?
Antworten auf diese und viele andere Fragen hat Christian Jakubczak von der Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) für Menschen mit geistiger Behinderung im Kreis Mettmann. Die KoKoBe berät im gesamten Kreisgebiet Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige zu den Themen Wohnen, Arbeiten und Freizeit.
Ab sofort ist Jabuczak mit monatlichen Sprechstunden auch in Hilden regelmäßig präsent. Das Amt für Soziales, Integration und Wohnen der Stadt Hilden hat mit Unterstützung des Amtes für Menschen mit Behinderung des Kreises Mettmann dieses Beratungsangebot vor Ort auf den Weg gebracht. Es ist kostenlos und auf Wunsch auch anonym. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Die monatliche Sprechstunde der KoKoBe ergänzt unser breit gefächertes Serviceangebot für die vielfältigen Lebenslagen unserer Bürger“, freut sich Marie-Thérèse Barbezat-Rosdeck, Leiterin des Amtes für Soziales, Integration und Wohnen der Stadt Hilden. „Menschen mit einer geistigen Behinderung und deren Angehörige sind oft unsicher, wie und wo die passgenaue Wohnform im Kreis Mettmann gefunden werden kann. Hier hilft es, dass die KoKoBe sehr eng mit allen Trägern der unterschiedlichen Wohnformen vernetzt ist“, weiß Thomas Müller, Koordinator für Behindertenfragen im Kreis Mettmann.
Die Sprechstunde findet an jedem dritten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr in Raum 109 des Rathauses, Am Rathaus 1, in Hilden statt. Der Zugang ist barrierefrei. Die nächsten Termine sind der 17. Juli und der 21. August. Außerhalb der Sprechstunden ist Christian Jakubczak telefonisch unter 02104 992384 zu erreichen.
Die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle ist ein Angebot des Landschaftsverbands Rheinland (LVR). Die Arbeit der KoKoBe vor Ort wird von Zusammenschlüssen verschiedener Organisationen getragen.

Im Kreis Mettmann haben sich die Graf Recke Stiftung, die evangelische Stiftung Hephata, der Kreis Mettmann, die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V., das LVR-HPH-Netz Ost und der Verein „pro mobil“ zusammengeschlossen. (höv)