Neujahrsempfang: Erkrather CDU ehrt Theo Blank

Neujahrsempfang : Erkrather CDU ehrt Theo Blank

Der langjährige Bundestagsabgeordnete Professor Theo Blank stand im Mittelpunkt der Ehrungen beim Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Erkrath. Blank war 2017 seit 50 Jahren CDU-Mitglied.

Der langjährige Bundestagsabgeordnete Professor Theo Blank stand im Mittelpunkt der Ehrungen beim Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Erkrath. Blank war 2017 seit 50 Jahren CDU-Mitglied.

"Ich freue mich, dass so viele Mitglieder und Freunde der CDU gekommen sind", sagte Stadtverbandsvorsitzender Wolfgang Cygan. Die Ehre gegeben hatten sich unter anderem Michaela Noll, Bundestagsabgeordnete, ihr Vorgänger im Bundestag, Theo Blank, Landtagsabgeordneter Christian Untrieser, Bürgermeister Christoph Schultz mit seinem Technischen Beigeordneten Fabian Schmidt, Inge Berkenbusch und Ralf Lenger als Vertreter der Erkrather FDP sowie Andreas Feller vom Franziskus-Hospiz. Als Gastredner wurde Jan Heinisch, Vorsitzender der Kreis-CDU und Staatssekretär im Landes-Bauministerium, begrüßt. Weil Michaela Noll zurück nach Berlin musste, wurde die Ehrung von Theo Blank vorgezogen.

Schon kurz nach seinem Abitur sei er 1967 in die Junge Union eingetreten. "Dass jemand 51 Jahre lang einer Partei durch Höhen und Tiefen treu bleibt, ist nicht selbstverständlich", so Noll. Blank sei zwischen 1983 und 2002 viermal direkt in den Bundestag gewählt worden, weil er das habe, was einen guten Politiker ausmache: Kompetenz, Diskutierfreude und Vertrauenswürdigkeit. Noll erinnerte auch daran, dass Blank einmal beinahe Opfer eines Splitterbomben-Anschlags von Linksautonomen geworden sei, sich davon aber nicht hatte unterkriegen lassen. "Obwohl du seit 16 Jahren ausgeschieden bist, hast du bis heute im Bundestag Spuren hinterlassen", sagte Noll.

Jan Heinisch blickte zurück auf ein erfolgreiches Jahr 2017. Insbesondere der Sieg bei der Landtagswahl sei nicht abzusehen gewesen. Die schwarz-gelbe Landesregierung sei dabei, viele ihrer Wahlversprechen einzulösen. So werde Wirtschaftspolitik "nun endlich wieder betrieben", und bei der Inneren Sicherheit würden pro Jahr 300 neue Polizisten mehr eingestellt, "als die anderen es gemacht hätten". Sein Ministerium habe den Zusatz "Heimatministerium" bekommen, einen Begriff, den es sonst nur in Bayern gebe. "Heimat" bedeute zum einen Lebensqualität in den Städten und zum anderen "Identifikation".

(RP)
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